Mit Mitte 30 werden wir als Frauen merkwürdig angeschaut, wenn wir uns dazu entscheiden alleinstehend zu sein, spätestens mit 40 hat die Gesellschaft Mitleid mit uns. Denn es kann ja nicht angehen, dass Frauen in ihrer vollen Kraft und im besten Alter im wahrsten Sinne des Wortes „alleine stehen“ können und einfach ihr Ding machen. Sie stellen gesellschaftliche Konformitäten in Frage und erschüttern patriarchale Strukturen. Von persönlichen Erfahrungen und tiefen Wahrheiten.

Ich habe mich mit 30 getrennt und fühle mich komplett. Ich habe heute mehr Liebe und Erfüllung in meinem Leben, als ich es zu meiner „Paarzeit“ jemals hatte. Diese Episode ist kein Plädoyer gegen Beziehungen oder Lebensmodelle, sondern eine Einladung dazu dir dein eigenes Leben zu gönnen. Auf allen Ebenen. Und wir werfen einen Blick auf all die Mechanismen, die uns auch heute noch davon abhalten wollen das zu tun. Denn die alleinstehende, ökonomisch unabhängige Frau in ihrer vollen Kraft ist eine Gefahr für unser aktuelles gesellschaftliches Modell.