Wir müssen alle empathischer sein – ein Satz den wir heutzutage immer öfter hören. Für Empathen oder Menschen mit einer hohen Empathie ist dieser Satz manchmal schwierig. Denn: Empathie ist oft keine gottgegebene Gabe, sondern eine Fähigkeit, die oftmals in der Kindheit erlernt wurde. In den meisten Biografien derjenigen, die hochempathisch sind finden wir dysfunktionale Familienstrukturen. Empathie entsteht oft aus Stress und Trauma. Und das ist der Grund, dass diese Fähigkeit uns, wenn wir älter sind, oftmals ein Bein stellen kann. Denn: solange Empathie aus dem Trauma heraus agiert, entmächtigt sie uns. Erst wenn wir das Trauma zur Initiation werden lassen, können wir Empathie als wirkliches Power-Tool einsetzen. Wie das geht, das verrate ich dir in dieser Episode.

Nein, nicht jeder von uns ist hochempathisch – wir können es aber lernen. Denn es gibt einen Unterschied zwischen Empathie und Hochsensibilität. Während der Hochsensible nicht aus seiner Haut kann, hat der Empath die Chance sein Schicksal zu verändern. Wie du deine Empathie trainieren kannst, was der Unterschied zu Mitgefühl ist und was das alle mit Co-Abhängigkeit zu tun hat… in dieser Episode geht es genau darum.