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Dann liegt es bei mir oft daran, dass zu viel gleichzeitig und damit zu viel zu schnell passieren muss oder soll. Ich fühle mich dann überwältigt. Was eigentlich passiert ist, dass ich nicht da bin. Denn bei all dem Gewusel denke ich daran, was alles noch gemacht werden soll und drifte in die Zukunft. Ich bin nicht im Hier und Jetzt. Ich bin nicht mit mir verbunden.

Die Magie der Zeremonie liegt darin, dass sie uns eben nicht nur mit der Welt, sondern vor allem mit uns selber verbindet. Mit dem, was wir als Seele bezeichnen. Denn die Leere, welche wir seit so langer Zeit versuchen mit Dingen zu füllen, erfüllt sich von ganz alleine, wenn wir uns wieder an das Große-Ganze anbinden. Das so gerne beschworene Gefühl von „Nicht genug sein“, welches meiner Meinung nach nur ein Symptom von nicht angebunden sein ist, transformiert sich in Präsenz, wenn wir in Zeremonie gehen.

Zeremonien sind heilige Momente, die uns seit Urzeiten zusammenbringen. Und es ist an uns diese heiligen Momente wieder ins Hier und Jetzt zu bringen. Beginnen können wir dabei im Kleinen. Indem wir jede unserer Handlungen mit Intention durchführen. Indem wir bewusst in wichtigen Momenten präsent sind. Indem wir es uns wieder erlauben uns mit dem Ruf unserer Seele zu verbinden. Indem wir uns wieder mit dem, was dort in uns schlummert, verbinden. Indem wir Schnelligkeit gegen Heiligkeit tauschen.

Heiligkeit bedeutet heil sein. Sind wir heil, sind wir gesund. Dann sind wir komplett präsent.

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