SoulWave Radio #0020: Shame on you!

Shame on you! Seit Jahrtausenden werden wir Frauen mit Scham beworfen, von ihr ummantelt oder durch sie gefangen genommen. Scham ist wie eine Rüstung, die sich um unseren Körper schließt. Schützt sie uns auf den ersten Blick vor Verletzung, so hindert sie uns doch im Endeffekt daran uns frei, leicht und tanzend durch das Leben zu bewegen. So wie der Keuschheitsgürtel, der damals Frauen angelegt wurde, deren Mann auf Reisen ging. Nachdem die wilde, weise, freie Lilith das Paradies verließ, zog Eva ein, welche brav und folgsam mit einem Blatt vor ihrer „Scham“ Adam ein gutes Weib wurde. Diese fundamentale Erzählung zeigt, wie sich Frauen zu verhalten haben. Aus den Venushügeln wurden Schambeine, die Magie der Menstruation wurde zu einem dreckigen, fast schon sündigen Akt – der Zeit in der die Frauen angeblich mit dem Teufel schliefen.

Wir sind der Schlüssel zu unserer Freiheit

Scham kann sich auf so viele Arten und Weisen zeigen – es ist uns unangenehm über etwas zu sprechen, wir trauen uns nicht bestimmte Kleider zu tragen, wir bewahren Geheimnisse auf Angst verurteilt zu werden, wir verstecken vermeintliche Makel und Unzulänglichkeiten, wir behalten Gedanken, Wünsche und Gelüste für uns.

„Jeder ist so krank wie die Summe unserer Geheimnisse“, heißt es und Scham ist das Korsett aus Geheimnissen, welches uns klein und kraftlos werden lässt. Wir dürfen erkennen, dass wir selber den Schlüssel zu unserer Freiheit in den Händen halten und den Venushügel wieder voller Freude erklimmen.

SoulWave Radio #0019 Feminine Kraft erleben ohne Kampf

Wie schaffen wir es in unsere feminine Kraft zu kommen, ohne direkt wieder in den Kampf-Modus zu gelangen, wenn wir die Welt verändern wollen? Allzu oft konzentrieren wir uns, wenn wir neues schaffen wollen auf das Alte, was wir nicht mehr wollen. Wir nehmen es gleichermaßen als Leitbild, bzw. als Fokuspunkt.

Und auch wenn es genügend Momente gibt, in denen es wichtig ist sich zu reiben, so sind wir gleichzeitig dazu eingeladen neue Räume zu kreieren. Ich kann mich in alte Kleider zwängen oder mir neue schneidern. Ich kann versuchen Mauern zu verschieben, oder die Energie darauf verwenden neue Pfade zu schaffen.

Wie das genau – auch für deine Themen aussehen kann – darum geht es heute im Podcast.

SoulWave Radio #0018 Den Thron besteigen und in Sisterhood bleiben

Finde dein Leuchten. Erschaffe dein König:innenreich. Besteige den Thron. All diese Sätze begegnen mir immer wieder. Ich soll etwas Besonderes sein und gleichzeitig in Sisterhood bleiben? Wie geht das eigentlich?

Oft verbinden wir mit dem Bild der Königin und dem Besteigen des Throns eine antiquierte Vorstellung von „Es kann nur eine geben“. Dieses patriarchale Rollenbild von dem Alleinherrscher hält uns oft davon ab, wirklich in unsere Kraft zu gehen, denn es beinhaltet, dass Macht mit Einsamkeit einhergeht. Was aber wäre, wenn es einen anderen Weg gibt? Wenn in Wahrheit Macht und Gemeinschaft wunderbar verbunden werden können? Heute verrate ich dir, wie das möglich ist und was passiert, wenn wir uns darauf einlassen.

Und: ich teile mit dir, warum falsche Rücksicht niemandem hilft.

SoulWave Radio #0017 Go big or go home!

“Go big or go home!“ – den Satz habe ich das erste Mal gehört, als ich mich in einem Workshop für Gründungs-Ideen befand. Damals war ich selber Teilnehmerin und habe mich auf den Weg in die Selbstständigkeit gewagt. An einer Stelle ging es dann darum eine der Idee zu bewerten. Und da sagte einer meiner Mitstreiter: „Ich finde deine Idee toll. Aber ganz ehrlich: Go big or go home!

Dieser Satz hat sich mir eingebrannt. Auch wenn ich ihn lange Zeit irgendwo in der Schublade meines Unterbewusstseins vergessen habe, so ist er mir doch immer wieder vor die Füße gefallen. Und heute, 10 Jahre später kann ich sagen, dass dieser Satz einer der wichtigsten in meinem Business und meiner Lebensphilosophie geworden ist…

In dieser Episode teile ich mit dir was die Magie hinter diesem Satz ist und warum deine Träume dir Angst machen müssen, um dich in deine persönliche „Zone of Wow“ zu begleiten. Ich verrate dir 3 Schritte wie du ganz einfach herausfinden kannst, wo du dich gerade befindest und warum eine „Wow-Party“ Wunder wirken kann.

Vorsätze werden Wirklichkeit – Tipps zu Neujahr und Silvester

Das neue Jahr nähert sich mit Siebenmeilenstiefeln. Für viele ist dies der Moment um noch einmal inne zu halten, zu reflektieren und vor allem, um die Vorsätze für das neue Jahr zu schmieden. Umso mehr freue ich mich, am 1.1. bei Ignite Intention gemeinsam mit anderen in das neue Jahr zu starten.

Wohin mit all den Vorsätzen?

Gerade jetzt werden oft schon die Vorsätze für das neue Jahr formuliert. Ob das aufgefrischte Sport-Programm, die „No Sugar Challenge“, mit dem Rauchen aufzuhören, bestimmte Karriere-Ziele oder mehr zu meditieren: all diese Ziele und Vorsätze sind absolut löblich. Die Erfahrung zeigt aber, wie leicht es ist an ihnen zu scheitern. Dabei muss das nicht sein, wenn du einige Punkte beachtest.

Altes gehen lassen

Bevor wir etwas Neues einladen ist es sinnvoll Platz zu schaffen und auszumisten. Denn neue Gewohnheiten und Vorsätze brauchen Raum und Platz. Mach dir vor Silvester bewusst, was du im alten Jahr lassen willst. Dies kannst du auf allen Ebenen tun. Welche Beziehungen dürfen gehen? Welche Dinge brauchst du nicht mehr? Welche Angewohnheiten können getrost losgelassen werden? Nimm ein Blatt Papier, falte es hochkant in der Mitte und schreibe alle die Punkte auf die linke Seite. Dann schreibst du jeden einzelnen Punkt auf einen Papierschnipsel. Zünde eine Kerze (auf feuerfester Unterlage) oder den Kamin an und verbrenne jeden einzelnen Schnipsel mit den Worten: „Hiermit lasse ich … gehen. Ich brauche … nicht mehr und schaffe Platz für Neues.“

Neues einladen

Nachdem du das Alte gehen lassen hast, kannst du den freigewordenen Raum nutzen und beginnen Neues einzuladen. Das können Vorsätze, Wünsche und Ziele sein. Du kannst deine Liste von Altem nutzen und die rechte Spalte des Papiers nutzen, um aufzuschreiben, was an die jeweilige Stelle treten soll. Das müssen nicht genauso viele Dinge sein wie zuvor. Es dürfen auch weniger sein, die eventuell einfach jeweils mehr Raum einnehmen. Und es kann auch sein, dass du einfach aus dem Herzen – ohne Liste – aufschreibst, was im neuen Jahr passieren soll. Dann nimm dir jeden dieser Vorsätze und schreib daneben woher du weißt, wenn du diesen Wunsch, dieses Ziel erreicht hast. Gibt es einen bestimmten Moment? Beispielsweise der Zieleinlauf beim Stadt-Marathon oder der Kontoauszug zu einem bestimmten Datum?

Als nächstes notiere dir, welches Gefühl zu diesem Moment gehört. Wie willst du dich fühlen? Werde dabei so genau wie möglich. Dann schaue dir deine Liste an. Haben sich vielleicht schon Ziele verändert? Wähle dir maximal 5 große Ziele und 5 kleine Ziele für das neue Jahr.

Rückwärts durch die Zeit

Nimm deine Top 10-Vorsätze und notiere sie ganz rechts ordentlich untereinander auf einem quer liegenden DIN A4 Papier. Dort befindet sich die Zukunft. Nun gehe aus der Zukunft Schritt für Schritt zurück. Welcher Schritt liegt vorm Erreichen des Ziels? Und welcher liegt davor? Erstelle somit quasi rückwärts deine Meilensteine, die Momente an denen du Etappen-Siege feiern kannst und die zeigen, dass du deinem Zielt näher gekommen bist. Die daraus entstehende Übersicht nimmst du als Basis, um deinen Kalender zu füllen. Mit genau diesen Meilensteinen. Und den Tätigkeiten, die du unternimmst, um sie zu erreichen.

Wenn du deinen Kalender so gestaltest, kannst du sicherstellen, dass du deine Vorsätze auch umsetzen kannst. Du hast definitive Zeit für die Dinge eingeplant, die dir wichtig sind, die Termine sind blockiert und die Prioritäten gesetzt.

Der Übergang

Es gibt eine schöne Tradition, das Alte im alten Jahr vor Mitternacht am 31.12. zu verbrennen und das Neue am 1. Januar einzuladen. Somit ist die Feier dazwischen, dass auch das Zelebrieren eines wahren Neuanfangs. Und am 1.1. kannst du gemeinsam mit mir in das neue Jahr starten. Bei Ignite Intention bringen wir deine Wünsche zum leuchten.

Ich wünsche dir viel Spaß beim Setzen deiner Ziele und Wünsche.

Alles Liebe,
KAJA