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So oft warten wir auf den großen Knall oder auf den Mega-Effekt. Auch im Zusammenhang mit Zeremonien begegnet mir das immer wieder. Wir sind geprägt auf den Effekt, der durchaus auch durch die Kirche gefördert wurde.

Doch was manchmal vergessen wird, dass es bevor die Kirche die europäische erdverbundene Spiritualität kolonialisiert hat und ganz gezielt ihre Riten auf diese ursprünglichen Feierlichkeiten gesetzt hat, es auch viele Zeremonien und Feierlichkeiten gab. Zu den kamen die Menschen zusammen, um Übergänge zu feiern – ob in der Natur und im Jahreskreis oder im Leben der Menschen.

Es gab Feierlichkeiten zur Menarche, in denen der Übergang vom Mädchen zu Frau gefeiert. Diese markierten den Übergang in einem neuen Lebensabschnitt. Durch die westliche moderne Prägung haben wir allerdings oft den Blick für den wahren Beginn einer Zeremonie verloren. Denn die Feierlichkeit ist nur ein Teil dessen, worum es eigentlich geht. Dieser Impuls teilt genau dies mit dir und du erfährst, wie du für dich wirklich kraftvolle Zeremonien gestalten kannst.

Uns wieder daran zu erinnern, dass die Natur unsere Kirche ist, erlaubt es uns die Welt wieder anders wahrzunehmen und mich in den allgegenwärtigen Fluß begeben. Damit kann ich erkennen, dass ich jederzeit in Zeremonie bin. Wenn ich mich dazu entscheide. Denn die Magie liegt in den kleinen Dingen.