VOLLMOND RITUAL – EINFACH GEMACHT

Die Energie bei Vollmond repräsentiert Fülle – wovon willst du mehr im Leben haben. Dabei kannst du kreativ sein und deiner Eingebung folgen. Ich habe hier drei Möglichkeiten, mit denen du ganz einfach ein Vollmond-Ritual kreieren kannst.

Zukunfts-Zettel

Der Vollmond steht für Fülle? Wovon möchtest du mehr in deinem Leben? Schaff dir einen ruhigen Moment und zünde eine Kerze an. Am schönsten ist es einen Platz zu wählen, von wo aus du den Mond sehen kannst. Schreib dir auf einen Zettel deinen Wunsch oder dein persönliches Mantra, dem du Nachdruck verleihen möchtest. Schließe deine Augen und sie innerlich vor dir, wie sich dein Wunsch erfüllt. Wenn du dazu einige Worte sprechen willst, tu das gerne. Dann verbrennst du den Zettel in der Flamme und übergibst damit deinen Wunsch dem Universum. Die Mond-Energie unterstütz die Manifestation

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Manchmal gibt es keinen konkreten Wunsch. Um dennoch die Mond-Energie zu nutzen, kannst du das folgende Ritual machen. Nimm dir Zeit und schreib dir 13 Dinge auf, für die du in deinem Leben dankbar bist. Dann schickst du Dankbarkeit in jeden der einzelnen Punkte und spürst, wie es sich anfühlt. Zum Abschluss wählst du einen Punkt aus, von dem du gerne mehr in deinem Leben willkommen heißen möchtest. Diesen schreibst du auf einen kleinen Zettel und verbrennst ihn über einer Kerze.

Charge it Baby!

Eines meiner Lieblings-Rituale zu Vollmond ist das aufladen von Dingen im Mondlicht. Klassischerweise wird oft davon gesprochen Kristalle auf die Fensterbank zu legen, damit sie sich über Nacht mit der Energie des Vollmondes füllen können.

Warum das Ganze nur auf Kristalle begrenzen? Ich lege gerne meine Geldbörse, EC- und Kreditkarten ins Mondlicht, damit diese sich füllen dürfen. Die Kreditkarte ist dabei eine, die durch vorheriges überweisen liquide bleibt. Denn ich will ja nicht, dass sich der Kreditbetrag vergrößert. Ich habe auch schon Anträge zum Erfüllen und Schmuck, dem ich mehr Kraft verleihen wollte in den Mondschein gelegt. Für mich hat es funktioniert! Sei kreativ, folge deinem Impuls und lass dich vom Verstand nicht bremsen.

Du kannst dem Ganzen noch einen Boost geben, indem du dich mit Freundinnen triffst und ihr gemeinsam eine Zeremonie macht. Das Teilen von Wünschen verleiht diesen Nachdruck. Und zum Neumond ist dann der perfekte Moment Neues ins Leben zu holen.

Ich wünsche dir viel Spaß beim Erfüllen deiner Wünsche!

Alles Liebe,

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Deine Seele – die Vorstandsvorsitzende

Deine Seele – die Vorstandsvorsitzende

Ich folge seit einigen Jahren so gut wie möglich dieser Stimme in mir – Intuition, innere Weisheit, Seele – und ich seitdem ich das tue habe ich eine interessante Reise erlebt, welche nicht nur mein Leben, sondern auch mein Business komplett verändert hat.

Ich habe mich auf einem PowWow der Lakota wiedergefunden, in Kalifornien Delfine gerufen, in der Wüste von Arizona auf Energiewirbel gestanden, in New York mit 250 anderen SpiritJunkies ONG NAMO gesummt, auf Malta die Mondfinsternis beobachtet, bin auf La Palma in einem Sternenmeer versunken und vieles mehr. Und gleichzeitig hat mein Business angefangen auf eine Art Schwung aufzunehmen, wie ich es vorher nicht kannte.

Wenn die Party nicht rockt

Begonnen hat alles mit dem Moment in meinem Leben, wo von außen betrachtet alles ok war. Ich hatte gute Jobs, eine süße Wohnung, bin viel unterwegs gewesen, was meinem Naturell entsprach, hatte einen bunten und lebhaften Freundeskreis, habe gutes Geld verdient und lebte in einer Stadt, die viele als die schönste Stadt der Welt bezeichnen. Und dennoch: mein Inneres entsprach nicht meinem Äußeren.

So bunt es außen auch war, so fahl fühlte es sich innen an. Über die Jahre hatte ich vergessen, wie es ist, wenn ich meiner Intuition folge. Ich hatte sie in den Dienst all der Menschen gestellt, mit denen ich gearbeitet habe und die ich begleitet habe, aber dabei hatte ich vergessen mich selbst zu fragen, was will ich eigentlich.

Kurzum: ich befand mich auf einer Party, die irgendwie nicht die meine war. Und die Party rockte mich nicht. Dass war der Moment, in dem ich beschloss:

If it is not a HELL YES! – it is a HELL NO!

Wenn mich Dinge nicht begeistern, dann lasse ich sie. Wenn mein Herz nicht jubiliert und meine Seele vor Freude tanzt, dann sage ich nein. Und damit startete ich mein Experiment: 1 Jahr nur auf meine Seele hören. Egal worum es ging, ich würde mich auf Bauchgefühl, Intuition und Impuls verlassen. Ob ich den Verstand verloren hatte? Nein. Ich habe ihn einfach nur wieder an seinen eigentlichen Platz gesetzt.  Denn:

The soul is your CEO. The mind is your COO.

Die Seele ist deine Vorstandschefin. Der Verstand ist dein Geschäftsführer. Die Seele ist diejenige, die die Richtung vorgibt. Sie entwirft die Vision. Und der Verstand hat dann die Aufgabe das Ganze umzusetzen, er ist für das operative Geschäft zuständig. Viel zu oft habe ich in meinem Leben den Verstand an erste Stelle gesetzt, bis ich eines verstanden habe:

Der Verstand ist ein grauenhafter Meister.

Aber ein großartiger Diener.

Und somit habe ich angefangen auf meine Seele zu hören. Und mit jedem Mal, dass ich ihr zuhörte wurde sie lauter und kräftiger. Und die Botschaften wurden klarer. War es immer einfach? Nein. Habe ich manchmal an mir selbst gezweifelt? Ja. Aber ich bin mir treu geblieben.

Wenn ich die Stimme nicht hören konnte, dann habe ich auch Business-Entscheidungen ausgependelt oder meine Karten dazu befragt. Und was auch immer die Antwort war, ich bin ihr konsequent gefolgt, auch wenn der Verstand gemuckt hat. Bisher habe ich keine einzige dieser Entscheidungen bereut und kann rückblickend sagen, dass einige von ihnen die besten meines bisherigen Lebens waren. Eines meiner größten Learning war:

Don’t give a shit, what others say!

Bin ich merkwürdig angeguckt worden? Ja. Es gab sogar Menschen, die Freunde fragten, ob ich das wirklich ernst meine, was ich da tue. Hell Yes! Und zwar so, wie noch nie etwas zuvor im Leben. Denn: nur wenn ich wirklich glücklich bin, kann ich das Glück auch mit anderen teilen.

Und: sobald ich mich auf andere konzentriere, verliere ich meinen Fokus. Und wenn ich meinen Fokus verliere, verliere ich meine Kraft. Denn meine Gedanken sind nicht mehr bei mir.

Die Energie folgt den Gedanken.

Heute bin ich an einem Punkt, an dem ich so klar wie noch nie zuvor weiß, was ich will. Das Jahr Experiment ist längst vorbei, aber ich folge weiterhin meiner Intuition. Denn sie hat mir Erlebnisse und Erfolge beschert, die ich mir mit dem Verstand nicht einmal hätte ausmalen können. Und wie in einem Unternehmen habe ich regelmäßige Meetings mit meiner Seele im Kalender stehen. Denn falls es mal wieder stressig wird oder der Verstand eine Revolte anzettelt, kann ich sicher sein, dass wir uns unterhalten.

Stille lässt die Seele sprechen

Dazu nehme ich mir Zeit in der ich in Stille gehe. Das kann im Sitzen sein oder aber auch, wenn ich am Wasser spazieren gehe. Und dann höre ich einfach auf das, was da kommt. Ohne wenn und aber. Im Anschluss schaue ich mit dem Verstand, wie die Vision oder der Impuls umgesetzt werden kann. Manchmal heißt das auch, dass Dinge noch etwas warten müssen. Und das ist auch okay.

Vielleicht hast du ja auch Lust bekommen, deine eigenes Experiment zu starten – es muss auch nicht gleich ein Jahr sein. Um dir den Start zu erleichtern, schenke ich dir Intuition = dein Kompass zum Glück. Eine vierteilige Videoserie in der du erfährst, wie du Zugang zu deiner Intuition bekommst und wie du sie als Kompass einsetzen kannst.

Alles Liebe,

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Wenn die Party nicht rockt

Wenn die Party nicht rockt

Wenn die Party nicht rockt

Wenn die Party nicht rockt

Befreiung von alten Emotionen

Befreiung von alten Emotionen

Während einer Mondfinsternis steht die Erde zwischen Sonne und Mond und blockiert somit das Sonnenlicht, welches normalerweise den Mond erstrahlen lässt.

Der Mond lässt Emotionen leuchten

Der Mond wird oft mit unseren Emotionen in Verbindung gebracht, weshalb die Tage um die Mondfinsternis besonders emotional sein können. Während einer Mondfinsternis ist der Mond quasi von seiner „Leuchtkraft“ abgeschnitten, was auf emotionaler Ebene für uns dazu führen kann, dass wir ebenfalls unsere Schattenseite deutlicher wahrnehmen.

Die Schattenseite steht dabei für das Unbewusste und kann dazu führen, dass alte unterdrückte Emotionen sich ihren Weg an die Oberfläche bahnen. Die, von denen du gedacht hast, dass du sie schon lange losgeworden bist. Anstatt dich dagegen zu stellen, versuche dich zu öffnen.

Emotions-Detox

Oft kommen diese Emotionen nicht einfach aus dem Nichts, sondern werden von Menschen in unserer Umgebung, Situationen oder Erinnerungen in Bewegung gesetzt. Versuche all das, was da hoch kommt fließen zu lassen. Du kannst es einfach als einen emotionalen Intensiv-Detox betrachten. Und oftmals fließt es einfacher, wenn du dem ganzen Raum gibst.

Die folgenden Tipps helfen dir durch die emotionale Achterbahn, sind aber auch bei emotionalen Krisen anderer Art absolut einsetzbar.

Schaffe Raum

Erlaube der Emotion sich zu zeigen. All das was wir unterdrücken ist ja nicht verschwunden, sondern brodelt irgendwo im Verborgenen weiter vor sich hin. Und so sammelt es sich auf der Sondermüll-Deponie der Emotionen, bis es irgendwann einen Super-GAU gibt, der nicht mehr aufzuhalten ist. Um das zu vermeiden, gib dir und der Emotion Raum. Nimm dir Zeit und lasse sie fließen. Bei Wut kannst du auf Kissen hauen, bei Trauer Tränen fließen lassen, bei Enttäuschung dich freischreiben, bei Ohnmacht tanzen, oder was auch immer für dich passt. Nimm dir Zeit, schaffe dir Raum, lass es raus.

Bleibe Beaobachter

Eines ist total wichtig zu erinnern:

Du hast eine Emotion. Aber du bist sie nicht.

Lass dich Emotion nicht Besitz von dir ergreifen. Lass sie fließen und durch dich durchlaufen. Schenke ihr die nötige Aufmerksamkeit, aber sei dir immer bewusst, dass du nicht die Emotion bist. Sondern die Emotion eine Regung, die du wahrnimmst. Im Zweifel hilft es, dich hinzustellen, die Emotion total wahrzunehmen und dann bewusst einen Schritt zu Seite zu gehen. Du wirst den Unterschied spüren.

Spüre nach

Wenn die Wellen weniger werden wirst du merken, dass an die Stelle der Emotion etwas Anderes tritt. Spüre bewusst nach, was das ist. Vielleicht merkst du, wie dein Atem wieder freier ist, deine Schultern sich entspannen oder deine Beine weich werden. Dann hast du den Tsunami überstanden. Dies ist ein guter Moment, das was dir jetzt kommt aufzuschreiben. Und zu schauen, mit was du den freien Raum füllen oder für was du die freigewordene Energie einsetzen willst.

Erinnere dich immer daran: du brauchst deine Angst vor den Emotionen zu haben. Mit diesen Tipps kannst du sie einfach und gut gehen lassen und somit entspannter durch den Alltag und eventuelle Krisen kommen.

Und wenn du tiefer in das Thema Emotionen und Selle einsteigen willst, höre hier rein

Alles Liebe,

KAJA

Wunscherfüllung mal anders: Was willst du? Und wozu?

Wunscherfüllung mal anders: Was willst du? Und wozu?

Wir alle haben Wünsche und daran ist nichts Verwerfliches. Allerdings gilt es einiges zu beachten, damit am Ende wirklich Glück und nicht Verzweiflung steht. Und dazu gehört auch, den Unterschied zwischen Wunsch und Sehnsucht zu erkennen.

Wunschlos glücklich mit Nebenwirkung

Lange Zeit war für mich das Bild des „wunschlos glücklich sein“ ein Leitmotiv für mich. Die Botschaft eines meiner spirituellen Lehrer war es, den Moment voll und ganz anzunehmen und kein weiteres Verlangen zu verspüren. Eine fiese Nebenwirkung des Mantras „Ich bin wunschlos glücklich“ ist allerdings Passivität. Auch ich bin kurzzeitig von dem Virus befallen gewesen, welches dazu führte, dass ich dachte, dass ich alles so annehmen muss, wie es ist; einfach nur das Schöne darin finden muss und wenn ich es nicht kann, bin ich schuld.

Bullshit bleibt Bullshit

Allerdings: Bullshit bleibt Bullshit, egal wie sehr ich mich bemühe, das Schöne darin zu sehen. Und es gibt einfach Momente, in denen ich nicht wunschlos bin – in einem kalten Hotelzimmer in den Bergen will ich einfach eine Heizung, Tee und eine dicke Decke – oder die ich nicht annehmen will – wenn ich das Gefühl habe nicht gut oder ehrlich behandelt zu werden. Und die beste Medizin gegen Passivität ist, mir darüber klar zu werden, was ich will. Und es dann aktiv in mein Leben zu holen.

An allererster Stelle steht dabei, dass du ehrlich zu dir bist. Und, dass du dir deine Wünsche ehrlich eingestehst. Und zwar ohne sie direkt in Kategorien von „guter Wunsch“ und „schlechter Wunsch“, also etwas Unangebrachtes, zu Großes oder zu Materielles einzuteilen.  Dazu kann es helfen einfach mal alles aufzuschreiben. Wirklich alles.

Wenn das Sehnen zur Suche wird

Wenn du deine Wünsche klar hast, gilt es herauszufinden aus welcher Quelle sie kommen: Liebe oder Angst. Ein Wunsch ist ein Streben auf eine Veränderung der Realität oder das Erreichen eines Zieles für sich selbst. Er entsteht aus der Liebe für dich oder zu etwas. Er kann durch dich selbst beeinflusst und umgesetzt werden.

Sehnsucht dagegen ist ein Verlangen nach einer Sache oder einem Zustand, den man begehrt. Allerdings ist sie mit der Angstverbunden, es vielleicht nicht wirklich erreichen zu können. So wird das Sehnen zur Suche nach etwas im Außen und schafft so eine Abhängigkeit von Dingen, die nicht wirklich zu beeinflussen sind.

Wünsche verwandeln

Wenn du merkst, dass dein Wunsch also eigentlich eine Sehnsucht ist, dann kannst du gucken, wonach du eigentlich suchst. Auch hier gilt: Ehrlich währt am längsten. Der Ursprung einer Sehnsucht, kann nämlich in drei Schritten in einen Wunsch verwandelt werden.

  1. Nach was suchst du?

  2. Was steht dahinter? Wie willst du dich fühlen?

  3. Wie lautet der verwandelte Wunsch?

Beispiel: Ich will die neue Handtasche, damit mich die Mädels in der Clique akzeptieren. 1. Ich will dazugehören. 2. Ich möchte mich geliebt fühlen. 3. Ich wünsche mir Menschen und Situationen, mit und in denen ich Liebe spüre und mich geliebt fühle.

Freiheit durch Wunsch-Wechsel

Durch den Perspektiven-Wechsel kannst du nun aktiv an der Umsetzung deines Wunsches arbeiten. Du kannst Dinge tun, die das Gefühl jetzt schon hervorrufen und Situationen schaffen, die erfüllt sind von positiver Wunsch-Energie. So kann sich dein Wunsch wirklich erfüllen.

Mit jedem Tag haben wir die Chance mehr herauszufinden, was unser Herz strahlen lässt und auszuprobieren, was uns gefällt – oder eben auch nicht. Und damit einen Samen zu legen für die Wünsche, welche wachsen und sich verändern dürfen. Und dabei ist kein Wunsch zu groß oder zu verrückt, solange er dein Herz hüpfen lässt und aus Liebe zu dir selbst entsteht.

Ich wünsche dir viel Spaß beim Wünschen.
Alles Liebe,
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P.S. Ich werde den heutigen Vollmond mit seiner „Mehr von…“-Energy nutzen, um meinen Wünschen mit einer Zeremonie noch etwas mehr Rückenwind zu verleihen. Dazu schreibe ich sie auf kleine Zettel, verbrenne sie  und übergebe sie so dem Universum. Gleichzeitig committe ich mich dazu jedem Wunsch eine kleine tägliche Aktion folgen zu lassen, um ihn so besser auf die Erde zu bringen.

Fastenzeit verrückt: Fülle anstatt Verzicht

Fastenzeit verrückt: Fülle anstatt Verzicht

Am Aschermittwoch ist alles vorbei… dann wurde die Fastenzeit eingeleitet. So habe ich es auch als Kind gelernt. Allerdings wird der  Aschermittwoch erst seit Papst Gregor dem Großen als Beginn der Fastenzeit zelebriert. Vorher spielte dieser Tag keine besondere Rolle, da das Fasten kein bewusster Verzicht war, sondern den zu Neige gehenden Vorräten geschuldet war. Vor der Fastenzeit wurden die verderblichen Wintervorräte wie Fleisch aussortiert und mit dem Rest musste man dann bis zum Frühling auskommen. Daher kam auch der Name Karneval für die Festlichkeiten zum Schmaus – „Fleisch adé“. Die Kirche veränderte dann den Fokus etwas, verteufelte das närrische Treiben und unterstrich die Wichtigkeit der Buße und des Verzichts.

Keine Asche über mein Haupt

Für mich hat dieses Konzept immer schon etwas gehakt. Denn ich möchte mein Leben nicht über bestimmte „Auszeiten“ intensiv erleben, sondern jeden Tag genießen. Und ich glaube an Fülle und nicht an Verzicht. Ich glaube daran Dinge mit Liebe zu tun und nicht aus Angst. Deswegen ist meine Perspektive auf die Fastenzeit auch etwas ver-rückt. Anstatt Asche über mein Haupt in grau und grau, wähle ich Farbenvielfalt und Freude.

In vielen spirituellen Traditionen gilt der Zeitraum von 40 Tagen als einer, der einen Entwicklungsschub bedeutet. Das Wort fasten kommt vom ursprünglich von gotischen Wort fastan, welches „(fest)halten, beobachten, bewachen“ bedeutet. Das passt schon eher, auch im Zusammenhang mit den Nahrungsmitteln, die nun mit Argusaugen bewacht werden mussten. Ich nehme diese Bedeutung und lege bewusst meinen Fokus für 40 Tage auf etwas, was mir heilig und wichtig ist. Um es zu nähren und um mich zu nähren. Indem ich das, was mich nicht nährt loslasse. Und dazu nutze ich die folgenden drei Schritte.

Ein Kommen und Gehen

Zunächst überlege ich mir, wovon ich mehr in meinem Leben haben möchte. Was möchte ich begrüßen, was darf sich ausbreiten, was darf spürbarer oder sichtbarer werden? Aus den Dingen, die mir einfallen wähle ich dann eine Sache aus. Das kann beispielsweise Selbstliebe sein. Hört sich erst einmal abstrakt an.

Deswegen schaue ich dann auf mein Leben und überlege an welchen Stellen und mit welchen Verhaltensweisen ich genau das Gegenteil bewirke oder tue. Daraus ergeben sich dann konkrete Punkte, wie schlecht mit mir reden, binge-netflixen, Fast Food runterschlingen, morgens gestresst in den Tag starten oder zu viele Probleme anderer anhören.

Fastenzeit heißt „für mich“

Aus dieser Liste suche ich mir dann maximal 3 Dinge raus, die ich in den kommenden 40 Tagen fasten werde. Und ich überlege, was die Alternative ist.

  • Beim stressigen Start in den Tag kann ich beschließen mir den Wecker früher zu stellen und Zeit für einen Tee zu nehmen.
  • Anstatt Netflix zu schauen, lege ich mir 3 tolle Bücher neben mein Bett und kaufe mir schöne Zeitschriften für die Couch, um direkt Alternativen parat zu haben und nach Feierabend in die Selbstliebe gehen zu können.
  • Anstatt den Problemen Anderer zuzuhören stelle ich mein Handy ab 20:00 auf lautlos, lege es zur Seite. Und nutze die Zeit, um mit einem Tee in meinen Magazinen zu blättern.
  • Ich tausche Geschäftigkeit gegen Stille und nehme mir Zeit fürs Nichts-Tun – indem ich einfach nur sitze, liege, atme und wahrnehme anstatt noch schnell dies und jenes zu tun.
  • Ich gönne mir Zeit mit mir anstatt zu schauen was die anderen tun und faste Facebook und Instagram für mehr „Me-Time“.

Fülle anstatt Verzicht

So wird aus Verzicht Fülle. So bedeutet die Enthaltung von ungeliebten Angewohnheiten eigentlich ein Einladen von mehr Liebe für mich Selbst. Dadurch, dass ich auf diese Art und Weise in ein „Für“ anstatt in ein „Gegen“ gehe, fällt es mir viel leichter, das Verhalten umzustellen. Und ich kann jeden Abend erfüllt ins Bett gehen. Und nicht mit dem Gefühl etwas verpasst zu haben.

Ich nutze die Fastenzeit damit als Zeit zum Aufblühen, als Einladung für Fülle als Einstimmung auf den Frühling, wenn die Blumen anfangen zu sprießen und die ersten grünen Blätter sich zeigen. Den Moment, in dem die Natur wieder erwacht.

Ich bin gespannt, wie dir dieser Ansatz zur Fastenzeit gefällt? Welches Thema wählst du für dich?

Alles Liebe,

SELBSTLIEBE ODER EGOISMUS?

SELBSTLIEBE ODER EGOISMUS?

Lange Zeit in meinem Leben dachte ich, dass ich nicht das Recht hätte mich an erste Stelle zu stellen, da dies ja absolut egoistisch wäre. Ich bin davon ausgegangen, dass es mir gut geht, wenn es allen gut geht. Und so hörte ich zu, dachte mit und voraus. Ich überlegte, was ich Anderen Gutes tun könnte,oder was ihr Leben leichter macht.

DAS LEBEN LEICHTER MACHEN

Das bedeutete auch, mich zurückzunehmen, manche Dinge eben nicht zu tun, da dies für Andere leichter zu ertragen war. Das Fatale war allerdings, dass ich mich damit selbst in eine Abhängigkeit begeben hatte. Ich hatte mein Glücklich sein abhängig gemacht von dem Zustand Anderer.

WIE DU ANDERE WIRKLICH LIEBST

Und da bemerkte ich, dass etwas nicht richtig war, an dem, wie ich mich selbst im Vergleich zu den Anderen behandelte. Ich erkannte: Um andere wirklich zu lieben, musst du zuerst dich selbst lieben. Aber: Bin ich dann nicht automatisch auch egoistisch? Und dann hörte ich den folgenden Satz:

Ein Egoist fragt sich nicht, ob er egoistisch ist.

Diese Erkenntnis befreite mich von vielem. Und seitdem folge ich 3 Schlüssel-Sätzen, die ich versuche in jedem Moment meines Lebens zu beherzen.

STELL DICH AN ERSTE STELLE

Kümmere dich immer zuerst um dich selbst. Sorge dafür, dass du voller Energie bist und stelle sicher, dass du auf allen Ebenen gut genährt bist und deine Bedürfnisse gestillt sind.

SELBSTLIEBE ALS SCHLÜSSEL

Sei ein Vorbild dafür, wie deine Mitmenschen dich behandeln sollen. Wenn du dich wie eine Königin behandelst, ist dies ein klares Signal an deine Umwelt. Du wirst feststellen, dass deine Umgebung beginnt dich anders wahrzunehmen und zu behandeln. Damit öffnest du die Tür für Liebe, Erfolg, Respekt und Glück.

EHRLICH WÄHRT AM LÄNGSTEN

Ehrlich vor allem zu mir, aber auch zu den Menschen um mich herum zu sein, ist absolut notwendig, um das eigene Glück zu erhalten. Denn Ehrlichkeit ist die Schwester von Authentizität. Das eine geht nicht ohne das andere. Und nur, wenn wir authentisch sind, können wir wirklich glücklich sein.

EIN AKT DER SELBSTLIEBE

Ich habe damals damit angefangen 21 Tage lang jeden Tag etwas für mich zu tun. Einen Akt der Selbstliebe, der mein Herz strahlen und meine Seele leuchten ließ. Das waren Dinge wie: in Pfützen springen, ein Facial bekommen, nicht zur Party zu gehen, eine Stunde Stille zu genießen, mir Blumen zu kaufen oder mir Zeit für ein gutes Buch zu nehmen, anstatt Fernsehen zu gucken. Probiere es einfach mal aus.

Passend zum Valentinstag lade ich dich ein, zu einem DATE MIT DIR. Einem Rendezvous mit dem wichtigsten Menschen in deinem Leben. Wenn du neugierig bist, dann schau doch mal vorbei.

Alles Liebe,

KAJA