Ich folge seit einigen Jahren so gut wie möglich dieser Stimme in mir – Intuition, innere Weisheit, Seele – und ich seitdem ich das tue habe ich eine interessante Reise erlebt, welche nicht nur mein Leben, sondern auch mein Business komplett verändert hat.
Ich habe mich auf einem PowWow der Lakota wiedergefunden, in Kalifornien Delfine gerufen, in der Wüste von Arizona auf Energiewirbel gestanden, in New York mit 250 anderen SpiritJunkies ONG NAMO gesummt, auf Malta die Mondfinsternis beobachtet, bin auf La Palma in einem Sternenmeer versunken und vieles mehr. Und gleichzeitig hat mein Business angefangen auf eine Art Schwung aufzunehmen, wie ich es vorher nicht kannte.
Wenn die Party nicht rockt
Begonnen hat alles mit dem Moment in meinem Leben, wo von außen betrachtet alles ok war. Ich hatte gute Jobs, eine süße Wohnung, bin viel unterwegs gewesen, was meinem Naturell entsprach, hatte einen bunten und lebhaften Freundeskreis, habe gutes Geld verdient und lebte in einer Stadt, die viele als die schönste Stadt der Welt bezeichnen. Und dennoch: mein Inneres entsprach nicht meinem Äußeren.
So bunt es außen auch war, so fahl fühlte es sich innen an. Über die Jahre hatte ich vergessen, wie es ist, wenn ich meiner Intuition folge. Ich hatte sie in den Dienst all der Menschen gestellt, mit denen ich gearbeitet habe und die ich begleitet habe, aber dabei hatte ich vergessen mich selbst zu fragen, was will ich eigentlich.
Kurzum: ich befand mich auf einer Party, die irgendwie nicht die meine war. Und die Party rockte mich nicht. Dass war der Moment, in dem ich beschloss:
If it is not a HELL YES! – it is a HELL NO!
Wenn mich Dinge nicht begeistern, dann lasse ich sie. Wenn mein Herz nicht jubiliert und meine Seele vor Freude tanzt, dann sage ich nein. Und damit startete ich mein Experiment: 1 Jahr nur auf meine Seele hören. Egal worum es ging, ich würde mich auf Bauchgefühl, Intuition und Impuls verlassen. Ob ich den Verstand verloren hatte? Nein. Ich habe ihn einfach nur wieder an seinen eigentlichen Platz gesetzt. Denn:
The soul is your CEO. The mind is your COO.
Die Seele ist deine Vorstandschefin. Der Verstand ist dein Geschäftsführer. Die Seele ist diejenige, die die Richtung vorgibt. Sie entwirft die Vision. Und der Verstand hat dann die Aufgabe das Ganze umzusetzen, er ist für das operative Geschäft zuständig. Viel zu oft habe ich in meinem Leben den Verstand an erste Stelle gesetzt, bis ich eines verstanden habe:
Der Verstand ist ein grauenhafter Meister.
Aber ein großartiger Diener.
Und somit habe ich angefangen auf meine Seele zu hören. Und mit jedem Mal, dass ich ihr zuhörte wurde sie lauter und kräftiger. Und die Botschaften wurden klarer. War es immer einfach? Nein. Habe ich manchmal an mir selbst gezweifelt? Ja. Aber ich bin mir treu geblieben.
Wenn ich die Stimme nicht hören konnte, dann habe ich auch Business-Entscheidungen ausgependelt oder meine Karten dazu befragt. Und was auch immer die Antwort war, ich bin ihr konsequent gefolgt, auch wenn der Verstand gemuckt hat. Bisher habe ich keine einzige dieser Entscheidungen bereut und kann rückblickend sagen, dass einige von ihnen die besten meines bisherigen Lebens waren. Eines meiner größten Learning war:
Don’t give a shit, what others say!
Bin ich merkwürdig angeguckt worden? Ja. Es gab sogar Menschen, die Freunde fragten, ob ich das wirklich ernst meine, was ich da tue. Hell Yes! Und zwar so, wie noch nie etwas zuvor im Leben. Denn: nur wenn ich wirklich glücklich bin, kann ich das Glück auch mit anderen teilen.
Und: sobald ich mich auf andere konzentriere, verliere ich meinen Fokus. Und wenn ich meinen Fokus verliere, verliere ich meine Kraft. Denn meine Gedanken sind nicht mehr bei mir.
Die Energie folgt den Gedanken.
Heute bin ich an einem Punkt, an dem ich so klar wie noch nie zuvor weiß, was ich will. Das Jahr Experiment ist längst vorbei, aber ich folge weiterhin meiner Intuition. Denn sie hat mir Erlebnisse und Erfolge beschert, die ich mir mit dem Verstand nicht einmal hätte ausmalen können. Und wie in einem Unternehmen habe ich regelmäßige Meetings mit meiner Seele im Kalender stehen. Denn falls es mal wieder stressig wird oder der Verstand eine Revolte anzettelt, kann ich sicher sein, dass wir uns unterhalten.
Stille lässt die Seele sprechen
Dazu nehme ich mir Zeit in der ich in Stille gehe. Das kann im Sitzen sein oder aber auch, wenn ich am Wasser spazieren gehe. Und dann höre ich einfach auf das, was da kommt. Ohne wenn und aber. Im Anschluss schaue ich mit dem Verstand, wie die Vision oder der Impuls umgesetzt werden kann. Manchmal heißt das auch, dass Dinge noch etwas warten müssen. Und das ist auch okay.
Vielleicht hast du ja auch Lust bekommen, deine eigenes Experiment zu starten – es muss auch nicht gleich ein Jahr sein. Um dir den Start zu erleichtern, schenke ich dir Intuition = dein Kompass zum Glück. Eine vierteilige Videoserie in der du erfährst, wie du Zugang zu deiner Intuition bekommst und wie du sie als Kompass einsetzen kannst.
Alles Liebe,

Wenn die Party nicht rockt
Wenn die Party nicht rockt
Wenn die Party nicht rockt
Wenn die Party nicht rockt
Während einer Mondfinsternis steht die Erde zwischen Sonne und Mond und blockiert somit das Sonnenlicht, welches normalerweise den Mond erstrahlen lässt.
Der Mond lässt Emotionen leuchten
Der Mond wird oft mit unseren Emotionen in Verbindung gebracht, weshalb die Tage um die Mondfinsternis besonders emotional sein können. Während einer Mondfinsternis ist der Mond quasi von seiner „Leuchtkraft“ abgeschnitten, was auf emotionaler Ebene für uns dazu führen kann, dass wir ebenfalls unsere Schattenseite deutlicher wahrnehmen.
Die Schattenseite steht dabei für das Unbewusste und kann dazu führen, dass alte unterdrückte Emotionen sich ihren Weg an die Oberfläche bahnen. Die, von denen du gedacht hast, dass du sie schon lange losgeworden bist. Anstatt dich dagegen zu stellen, versuche dich zu öffnen.
Emotions-Detox
Oft kommen diese Emotionen nicht einfach aus dem Nichts, sondern werden von Menschen in unserer Umgebung, Situationen oder Erinnerungen in Bewegung gesetzt. Versuche all das, was da hoch kommt fließen zu lassen. Du kannst es einfach als einen emotionalen Intensiv-Detox betrachten. Und oftmals fließt es einfacher, wenn du dem ganzen Raum gibst.
Die folgenden Tipps helfen dir durch die emotionale Achterbahn, sind aber auch bei emotionalen Krisen anderer Art absolut einsetzbar.
Schaffe Raum
Erlaube der Emotion sich zu zeigen. All das was wir unterdrücken ist ja nicht verschwunden, sondern brodelt irgendwo im Verborgenen weiter vor sich hin. Und so sammelt es sich auf der Sondermüll-Deponie der Emotionen, bis es irgendwann einen Super-GAU gibt, der nicht mehr aufzuhalten ist. Um das zu vermeiden, gib dir und der Emotion Raum. Nimm dir Zeit und lasse sie fließen. Bei Wut kannst du auf Kissen hauen, bei Trauer Tränen fließen lassen, bei Enttäuschung dich freischreiben, bei Ohnmacht tanzen, oder was auch immer für dich passt. Nimm dir Zeit, schaffe dir Raum, lass es raus.
Bleibe Beaobachter
Eines ist total wichtig zu erinnern:
Du hast eine Emotion. Aber du bist sie nicht.
Lass dich Emotion nicht Besitz von dir ergreifen. Lass sie fließen und durch dich durchlaufen. Schenke ihr die nötige Aufmerksamkeit, aber sei dir immer bewusst, dass du nicht die Emotion bist. Sondern die Emotion eine Regung, die du wahrnimmst. Im Zweifel hilft es, dich hinzustellen, die Emotion total wahrzunehmen und dann bewusst einen Schritt zu Seite zu gehen. Du wirst den Unterschied spüren.
Spüre nach
Wenn die Wellen weniger werden wirst du merken, dass an die Stelle der Emotion etwas Anderes tritt. Spüre bewusst nach, was das ist. Vielleicht merkst du, wie dein Atem wieder freier ist, deine Schultern sich entspannen oder deine Beine weich werden. Dann hast du den Tsunami überstanden. Dies ist ein guter Moment, das was dir jetzt kommt aufzuschreiben. Und zu schauen, mit was du den freien Raum füllen oder für was du die freigewordene Energie einsetzen willst.
Erinnere dich immer daran: du brauchst deine Angst vor den Emotionen zu haben. Mit diesen Tipps kannst du sie einfach und gut gehen lassen und somit entspannter durch den Alltag und eventuelle Krisen kommen.
Und wenn du tiefer in das Thema Emotionen und Selle einsteigen willst, höre hier rein
Alles Liebe,
KAJA
Am Aschermittwoch ist alles vorbei… dann wurde die Fastenzeit eingeleitet. So habe ich es auch als Kind gelernt. Allerdings wird der Aschermittwoch erst seit Papst Gregor dem Großen als Beginn der Fastenzeit zelebriert. Vorher spielte dieser Tag keine besondere Rolle, da das Fasten kein bewusster Verzicht war, sondern den zu Neige gehenden Vorräten geschuldet war. Vor der Fastenzeit wurden die verderblichen Wintervorräte wie Fleisch aussortiert und mit dem Rest musste man dann bis zum Frühling auskommen. Daher kam auch der Name Karneval für die Festlichkeiten zum Schmaus – „Fleisch adé“. Die Kirche veränderte dann den Fokus etwas, verteufelte das närrische Treiben und unterstrich die Wichtigkeit der Buße und des Verzichts.
Keine Asche über mein Haupt
Für mich hat dieses Konzept immer schon etwas gehakt. Denn ich möchte mein Leben nicht über bestimmte „Auszeiten“ intensiv erleben, sondern jeden Tag genießen. Und ich glaube an Fülle und nicht an Verzicht. Ich glaube daran Dinge mit Liebe zu tun und nicht aus Angst. Deswegen ist meine Perspektive auf die Fastenzeit auch etwas ver-rückt. Anstatt Asche über mein Haupt in grau und grau, wähle ich Farbenvielfalt und Freude.
In vielen spirituellen Traditionen gilt der Zeitraum von 40 Tagen als einer, der einen Entwicklungsschub bedeutet. Das Wort fasten kommt vom ursprünglich von gotischen Wort fastan, welches „(fest)halten, beobachten, bewachen“ bedeutet. Das passt schon eher, auch im Zusammenhang mit den Nahrungsmitteln, die nun mit Argusaugen bewacht werden mussten. Ich nehme diese Bedeutung und lege bewusst meinen Fokus für 40 Tage auf etwas, was mir heilig und wichtig ist. Um es zu nähren und um mich zu nähren. Indem ich das, was mich nicht nährt loslasse. Und dazu nutze ich die folgenden drei Schritte.
Ein Kommen und Gehen
Zunächst überlege ich mir, wovon ich mehr in meinem Leben haben möchte. Was möchte ich begrüßen, was darf sich ausbreiten, was darf spürbarer oder sichtbarer werden? Aus den Dingen, die mir einfallen wähle ich dann eine Sache aus. Das kann beispielsweise Selbstliebe sein. Hört sich erst einmal abstrakt an.
Deswegen schaue ich dann auf mein Leben und überlege an welchen Stellen und mit welchen Verhaltensweisen ich genau das Gegenteil bewirke oder tue. Daraus ergeben sich dann konkrete Punkte, wie schlecht mit mir reden, binge-netflixen, Fast Food runterschlingen, morgens gestresst in den Tag starten oder zu viele Probleme anderer anhören.
Fastenzeit heißt „für mich“
Aus dieser Liste suche ich mir dann maximal 3 Dinge raus, die ich in den kommenden 40 Tagen fasten werde. Und ich überlege, was die Alternative ist.
- Beim stressigen Start in den Tag kann ich beschließen mir den Wecker früher zu stellen und Zeit für einen Tee zu nehmen.
- Anstatt Netflix zu schauen, lege ich mir 3 tolle Bücher neben mein Bett und kaufe mir schöne Zeitschriften für die Couch, um direkt Alternativen parat zu haben und nach Feierabend in die Selbstliebe gehen zu können.
- Anstatt den Problemen Anderer zuzuhören stelle ich mein Handy ab 20:00 auf lautlos, lege es zur Seite. Und nutze die Zeit, um mit einem Tee in meinen Magazinen zu blättern.
- Ich tausche Geschäftigkeit gegen Stille und nehme mir Zeit fürs Nichts-Tun – indem ich einfach nur sitze, liege, atme und wahrnehme anstatt noch schnell dies und jenes zu tun.
- Ich gönne mir Zeit mit mir anstatt zu schauen was die anderen tun und faste Facebook und Instagram für mehr „Me-Time“.
Fülle anstatt Verzicht
So wird aus Verzicht Fülle. So bedeutet die Enthaltung von ungeliebten Angewohnheiten eigentlich ein Einladen von mehr Liebe für mich Selbst. Dadurch, dass ich auf diese Art und Weise in ein „Für“ anstatt in ein „Gegen“ gehe, fällt es mir viel leichter, das Verhalten umzustellen. Und ich kann jeden Abend erfüllt ins Bett gehen. Und nicht mit dem Gefühl etwas verpasst zu haben.
Ich nutze die Fastenzeit damit als Zeit zum Aufblühen, als Einladung für Fülle als Einstimmung auf den Frühling, wenn die Blumen anfangen zu sprießen und die ersten grünen Blätter sich zeigen. Den Moment, in dem die Natur wieder erwacht.
Ich bin gespannt, wie dir dieser Ansatz zur Fastenzeit gefällt? Welches Thema wählst du für dich?
Alles Liebe,

Lange Zeit in meinem Leben dachte ich, dass ich nicht das Recht hätte mich an erste Stelle zu stellen, da dies ja absolut egoistisch wäre. Ich bin davon ausgegangen, dass es mir gut geht, wenn es allen gut geht. Und so hörte ich zu, dachte mit und voraus. Ich überlegte, was ich Anderen Gutes tun könnte,oder was ihr Leben leichter macht.
DAS LEBEN LEICHTER MACHEN
Das bedeutete auch, mich zurückzunehmen, manche Dinge eben nicht zu tun, da dies für Andere leichter zu ertragen war. Das Fatale war allerdings, dass ich mich damit selbst in eine Abhängigkeit begeben hatte. Ich hatte mein Glücklich sein abhängig gemacht von dem Zustand Anderer.
WIE DU ANDERE WIRKLICH LIEBST
Und da bemerkte ich, dass etwas nicht richtig war, an dem, wie ich mich selbst im Vergleich zu den Anderen behandelte. Ich erkannte: Um andere wirklich zu lieben, musst du zuerst dich selbst lieben. Aber: Bin ich dann nicht automatisch auch egoistisch? Und dann hörte ich den folgenden Satz:
Ein Egoist fragt sich nicht, ob er egoistisch ist.
Diese Erkenntnis befreite mich von vielem. Und seitdem folge ich 3 Schlüssel-Sätzen, die ich versuche in jedem Moment meines Lebens zu beherzen.
STELL DICH AN ERSTE STELLE
Kümmere dich immer zuerst um dich selbst. Sorge dafür, dass du voller Energie bist und stelle sicher, dass du auf allen Ebenen gut genährt bist und deine Bedürfnisse gestillt sind.
SELBSTLIEBE ALS SCHLÜSSEL
Sei ein Vorbild dafür, wie deine Mitmenschen dich behandeln sollen. Wenn du dich wie eine Königin behandelst, ist dies ein klares Signal an deine Umwelt. Du wirst feststellen, dass deine Umgebung beginnt dich anders wahrzunehmen und zu behandeln. Damit öffnest du die Tür für Liebe, Erfolg, Respekt und Glück.
EHRLICH WÄHRT AM LÄNGSTEN
Ehrlich vor allem zu mir, aber auch zu den Menschen um mich herum zu sein, ist absolut notwendig, um das eigene Glück zu erhalten. Denn Ehrlichkeit ist die Schwester von Authentizität. Das eine geht nicht ohne das andere. Und nur, wenn wir authentisch sind, können wir wirklich glücklich sein.
EIN AKT DER SELBSTLIEBE
Ich habe damals damit angefangen 21 Tage lang jeden Tag etwas für mich zu tun. Einen Akt der Selbstliebe, der mein Herz strahlen und meine Seele leuchten ließ. Das waren Dinge wie: in Pfützen springen, ein Facial bekommen, nicht zur Party zu gehen, eine Stunde Stille zu genießen, mir Blumen zu kaufen oder mir Zeit für ein gutes Buch zu nehmen, anstatt Fernsehen zu gucken. Probiere es einfach mal aus.
Passend zum Valentinstag lade ich dich ein, zu einem DATE MIT DIR. Einem Rendezvous mit dem wichtigsten Menschen in deinem Leben. Wenn du neugierig bist, dann schau doch mal vorbei.
Alles Liebe,
KAJA
Endlich ist es soweit! Das Licht kehrt zurück. Der Februar ist der Monat des zurückkehrenden Lichts, des Neubeginns und der Liebe bzw. Dualität.
Imbolc feiert das Licht
Schon die alten Kelten haben Anfang Februar ein Fest gefeiert, um die wieder wachsende Sonne zu begrüßen. Am 1. und 2. Februar haben sie Imbolc gefeiert. Später wurde aus Imbolc Lichtmess. Imbolc ist ein Fest, um dem Winter den Garaus zu machen. Die ersten Tiere erwachen vom Winterschlaf, die ersten Pflanzen strecken ihre Spitzen aus der kalten Erde.
Das Thema von Imbolc kann wir folgt zusammen gefasst werden:
Mache dem Winter garaus.
Entzünde dein Licht.
Finde deinen Fokus.
Imbolc ist ein Fest der Reinigung und des Lichts und ist der Göttin Brigid gewidmet. Wir reinigen uns von den Überbleibseln des Winters – innerlich und äußerlich -, fegen den Staub aus den Ecken und packen die Winterdekoration in die Kiste. Du kannst dich an den Kleiderschrank machen, deine Wohnung putzen, aber auch deinen Körper mit einer Saftkur fit machen. Die Frage, die du dir dabei stellen kannst ist: Was willst du gehen lassen?
Traditionell wird gesagt, dass im Ritual der Wintersonnenwende etwas Neues geboren wurde. Nun ist das 40-tägige „Wochenbett“ zu Ende und es wird Zeit, dass wir aus der schützenden Dunkelheit der winterlichen „Höhle“ hinaustreten ins Licht, so wie das Murmeltier oder die Bärenmutter und der Welt unser „Baby“, unser Thema zeigen.
Womit zeigst du dich in der Welt? Welches Baby bringst du in die Welt?
Finde deinen Fokus
Für die Druidinnen und Druiden war Brigid auch die Göttin der Wahrheit, in ihrem Namen legte man einen Eid ab. So wie früher die Dienstboten und der Bauer einen neuen Arbeitsvertrag schlossen, so kannst du heute einen Vertrag mit dir selbst schließen. Dabei verpflichten wir uns gegenüber uns selbst und gegenüber der Göttin, dieses Jahr einen ganz bestimmten „Job“ zu erledigen.
Worauf legst du deinen Fokus?
Kommt zusammen
Früher kamen die Menschen an solchen Tagen zusammen und begingen die Rituale und Zeremonien gemeinsam. Teile den Beitrag gerne mit einer Freundin und trefft euch für einen gemeinsamen Abend.
Lass uns gemeinsam dem Winter Garaus machen!
Alles Liebe,
KAJA
Heute wird es etwas persönlicher. Der 13. Januar ist ein besonderer Tag für mich. Denn er hat dazu geführt, dass ich gestern meinen dritten Geburtstag gefeiert habe und dass ich nicht mehr snooze.
Am 13. Januar 2013 habe ich mich nachmittags auf meinem Fahrrad auf den Weg zu einem Kaffee mit einer Freundin gemacht. Und am 14. Januar bin ich in den frühen Morgenstunden in der Notaufnahme des Universitätskrankenhauses Eppendorf aufgewacht. Und auf einmal bekam einer meiner Leitsätze eine ganz andere Bedeutung:
Lebe, wie du, wenn du stirbst, wünschen wirst, gelebt zu haben.
Christian Gellert
DIE ZEIT STEHT STILL
In den Stunden dazwischen wurde ich von einem angetrunkenen Autofahrer, der gegen die Einbahnstraße fuhr, auf dem Fahrradweg angefahren, bin mit meinem Kopf auf den Boden geschlagen und hatte mehrere Brüche an der linken Gesichtshälfte.
Ich bin im wahrsten Sinne des Wortes mit einem blauen Auge davon gekommen, denn diese Situation hätte durchaus ins Auge und ganz anders ausgehen können. Ich bin meinen Schutzengeln dankbar dafür, dass sie so gut über mich gewacht haben.
DIE ZEIT VERGEHT
Am 13. Januar 1979 ist mein bester Freund geboren worden. Dieser starb mit noch nicht einmal 30 Jahren in einem Autounfall, der er nicht verschuldet hatte. Und auch nach all den Jahren vermisse ich ihn immer noch.
Mein Freund hat mich gelehrt, was es heißt, das Leben in vollen Zügen zu genießen und immer einen Schritt weiter zu gehen. Und am 13. Januar 2013 wurde ich ganz deutlich daran erinnert.
WAS WÄRE WENN…?
Seitdem feiere ich quasi unser beider Geburtstag und dazu gehören zwei Dinge. Zum einem nehme ich den 13. Januar zum Anlass darüber nachzudenken, was wäre, wenn ich plötzlich nicht mehr da wäre. Und somit setze ich mich jedes Jahr hin, versetze mich in den Moment der Endlichkeit und damit in die Vorstellung, dass plötzlich alles vorbei sein könnte und stelle mir die folgenden Fragen:
-
Was fühlt sich für mich noch unerledigt an?
-
Welche Dinge sind noch ungesagt?
-
Wozu muss ich noch hierbleiben?
Anfangs waren die Antworten etwas ungewohnt, aber sehr passend und exakt. Die Beantwortung dieser Fragen hilft mir auch, meinen Fokus für das noch junge Jahr nach zu justieren. Denn sie gehen tiefer als die reinen Wünsche oder Vorsätze.
Durch den Moment der Endlichkeit verlassen wir bei der Beantwortung den Kopf und lassen unsere Seele sprechen. Was gibt es noch zu tun? Was war unsere Aufgabe? Was hat uns hier her geführt?
Wir verlangen, das Leben müsse einen Sinn haben – aber es hat nur ganz genau so viel Sinn, als wir selber ihm zu geben imstande sind.
Hermann Hesse
MOMENTE MANIFESTIEREN
Als zweites erinnere ich mich an unsere gemeinsamen Momente. An die, in denen unsere Herzen voller Lachen waren, unsere Seelen tanzten und die Welt stillstand. Ich gebe mich diesem Gefühl hin und dann frage ich mich: Wie kann ich dieses Gefühl jetzt in mein Leben holen? Wie kann ich es im Hier und Jetzt manifestieren? Dazu notiere ich mir 5 Dinge, die mich dabei unterstützen.
Leuchtende Tage. Nicht weinen, dass sie vorüber. Lächeln, dass sie gewesen.
Konfuzius
GESCHENKE ANNEHMEN
Für mich ist das Leben ein Geschenk, jeder Tag davon. Und ich möchte dieses Geschenk in vollen Zügen genießen und mit offenen Armen annehmen. Anfang 2013 hatte ich eine Menge Pläne, die auf einmal über den Haufen geschmissen wurden. Ich konnte für 2 Monate nicht arbeiten und hatte viel Zeit über mein Leben nachzudenken.
NIE MEHR SNOOZEN
Rückblickend kann ich sagen, dass dieser Unfall ein klarer „Wake-Up-Call“ war. Seitdem snooze ich auch nicht mehr. Denn snoozen heißt übersetzt dösen. Und ich möchte wach sein. Ich schiebe Dinge nicht mehr auf, verschiebe Sachen die mir wichtig sind nicht mehr und stehe auf, wenn der Wecker klingelt. Denn ich möchte jeden Tag „JA“ zum Leben sagen.
Wie sagst du „JA“ zum Leben?
Ich bin gespannt es von dir zu erfahren.
Alles Liebe,
KAJA