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So wie der Mond in Phasen erscheint, leben auch wir in Phasen und Zyklen. Und so kann es sein, dass der Mond uns einlädt in seinem Rhythmus ins Leuchten und in die Dunkelheit zu gehen. Es kann aber auch sein, dass wir unabhängig vom Mond in diesen Phasen sind. Dieser Impuls ist für die Phase des Dunkelmonds. Die Zeit der Innenschau.

Ich habe über die Jahre gelernt, dem Rhythmus meines Körpers und meiner Prozesse zu vertrauen. In den letzten Tagen war die Botschaft ganz klar Rückzug. Es war wieder an der Zeit den Weg in die Unterwelt anzutreten und der inneren Zwillingsschwester zu begegnen. In dieser Zeit ist der Blick nach Innen gerichtet und eben nicht nach außen. Wir sind nicht Multitasking, ich bin es jedenfalls nicht. Es ist wie beim Atmen, ich kann nicht ein- und ausatmen gleichzeitig. Und so geht meine Kommunikation in Zeiten wie dieser eben auch nach innen und nicht nach außen. Es ist eine Einladung mit uns zu sein, auch dem Teil von uns, der nicht gerne gesehen wird. Und und die Zeit dafür zu nehmen.

Der feminine Weg geht nach innen, in die Höhle des Drachen. Nicht wie der Held der nach Außen sprintet, um dem Drachen den Kopf anzuschlagen. Nach außen hin wirkt es untätig oder passiv in Innen zu gehen, doch der Schatz wird letztendlich nur da geborgen. Es ist Zeit sich von den kulturellen Lügengeschichten ewiger sichtbarer Produktivität zu verabschieden. Es ist Zeit nach innen zu schauen. Um dann mit neuen Erkenntnissen zurückzukehren.

Wenn du auch manchmal dieses Gefühl hast, dass es Zeit ist stiller zu werden, nach innen zu schauen, der Zwillingsschwester zu begegnen, dann folgen dem. Es ist der lang vergessene feminine Weg.