Den Anstoß zu dieser Episode hat ein Austausch mit einer Medizinfrau gegeben – über die Geschichten, die uns erzählt werden und die Verbote, die uns auferlegt werden. Und die Frage: was steckt eigentlich dahinter. Es gibt zwei Arten von Verboten: Die einen sollen uns schützen, die anderen sollen diejenigen schützen, die sie erlassen. Also Grund genug mal genauer hinzuschauen!
Wenn jemand sagt: Das ist Tradition, dann lohnt es sich nachzufragen: seit wann und sagt wer? Ob in der Tradition der Navajo, im Umgang mit Ayahuasca oder in unserer europäischen Spiritualität – überall lohnt es sich immer ein wenig weiter in die Vergangenheit zu schauen. Je rigider jemand etwas negiert, desto interessanter ist es zu erforschen, was er davon hat. Also, lass uns auf die Suche gehen!
Oft lernen wir Skills und Fertigkeiten und wollen diese direkt umsetzten. Denn wir sind in unserer Welt so darauf konditioniert, dass Dinge jetzt sofort funktionieren und dass sie sofort umsetzbar sind.
Spiritualität braucht Zeit – es gibt sie nicht im Express-Modus. Solange wir Spiritualität mit einer Amazon-Prime Mentalität von sofortiger Verfügbarkeit angehen verkennen wir den Kern dessen, worum es eigentlich geht. Solange wir in die Binge-Energie von Netflix gehen, erlauben wir es uns selber nicht bewußt präsent zu sein.
Wenn deine Spiritualität zur Normalität wird, wird deine Praxis so selbstverständlich, dass sie Teil deines Seins wird.
Alles in der Natur braucht seine Zeit – natürliches Wachstum braucht seine Zeit. Und so darf es auch etwas Zeit dauern selber in deine spirituelle Selbstverständlichkeit und Praxis zu wachsen. In den Rhythmen der Natur gibt es die 9monatigen Rhythmen. Nach 9 Monaten steht im Jahreskreis die Ernte an, wir starten zu Samhain im Oktober/ November und gehen bis zum Schnitterinnenfest Anfang August. Wir gebären unsere Kinder nach 9 Monaten. Jedoch: die weiteren Zeit im Jahreskreis ist essentiell um den Kreis zu schließen. Es braucht 13 Monde um den Kreis zu schließen. Es braucht die Reife und Erntezeit, es braucht die Zeit um das Baby wirklich hier ankommen zu lassen. Und so dürfen wir uns auch wieder auf den Rhythmus der Natur einlassen.
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Denn das goldene Netz um die Welt wird auch nicht einfach über die Welt geworfen, sondern es wird gewoben, durch jede Zeremonie und jedes Gebet. Doch zu oft gibt es gibt es die Löcher in diesem energetischen Teppich, der sich um die Erde spannt. Und diese Löchern hindern uns daran uns tief zu verbinden.
In Circles, Cycles & Ceremonies tauchen wir tief ein in die alten Weisen. Wir ehren den Rhythmus der 9 Monate, damit du in eine neue spirituelle Normalität, Verbundenheit und Selbstverständlichkeit finden kannst. Wir schaffen den Space für Wachstum und gleichzeitig wirst du lernen deinen eigenen Space zu nutzen.
Diese Episode beginnt mit einer Reise in die „Neue Welt“. Ich verrate dir, was Columbus mit meiner Ahnenlinie zu tun hat und warum es essentiell für das Bestehen der Menschheit ist, dass wir den „Columbus-Komplex“ vom ewigen „ICH“ endlich aus unseren Systemen fegen. Noch viel zu oft leugnen wir unsere Wurzeln und kappen sie, aus verschiedensten Gründen. Doch solange wir unsere Wurzeln kappen verhindern wir wahres Wachstum. Denn durch das selektive Erinnern hindern wir alte Weisheit und Spiritualität durch uns zu fließen und damit wirklich zu wachsen. Wir verhindern wieder ins „WIR“ zu kommen. Wobei das „WIR“ uns zu wahrem Wachstum einlädt.
Es ist essenziell, dass wir uns daran erinnern, wer wir wirklich sind. Es ist Zeit tiefer zu graben und zu den tief verästelten Wurzeln vorzudringen, die, die uns mit der Weisheit der vergangenen Zeiten nähren.
P.S. Diesmal sind auch Tränen geflossen. Denn das Thema berührt einen Ort tief in uns allen. Auch in mir. P.P.S. Wenn du dich von einigen der Themen oder Aussagen getriggert fühlst – nimm es als Einladung dich mit deiner Ahnenlinie auseinander zu setzen. Denn es ist Zeit, all dies zu klären, damit wir als Menschheit wieder Frieden finden können. P.P.P.S. Hier kannst du deine Reise beginnen
Feminine Spiritualität, was ist das eigentlich? Und was ist sie nicht? Wir machen eine Reise durch die Zeit und in die Entstehungsgeschichte von Religion und Mythologie – auf der Suche nach der Femininität in der Spiritualität. Und selbstverständlich finden wir sie – vielleicht aber woanders, als du gedacht hast.
All die monotheistischen Religionen fokussieren sich auf maskuline Spiritualität – deutlich sichtbar auch in der Tatsache, dass es Priester, Mullahs und Mönche gibt, die wichtige Positionen einnehmen, aber Frauen nur Nonnen, Diakonissinnen oder andere helfenden Positionen einnehmen können und dürfen.
Religiosität und Spiritualismus geben beide definitiv keinen Platz für echte feminine Spiritualität. Wo aber können wir sie dann finden? Denn nur weil wir über Weiblichkeit sprechen bedeutet das nicht, dass es dort auch wirklich Platz für feminine Spiritualität gibt. Insbesondere, wenn Spiritualität und Kapitalismus sich zu Spiritualismus vermischen…
Es ist die Zeit Dank zu sagen. Mabon lädt uns dazu ein in Dankbarkeit und Fülle zu sein. Anzuerkennen was wir alles haben und dankbar dafür zu sein. Das beinhaltet für mich auch immer dankbar meinen Ahnen gegenüber zu sein. Denn ohne die wären wir heute nicht hier. Auch wenn du eine schwierige oder herausfordernde Beziehung zu deinen Ahnen hast, kannst du mit diesem Impuls gut mit ihnen verbinden.
Denn am Ende geht es nicht darum fein mit unseren Ahnen zu sein, sondern uns selber zu ernten. In diesem Video bekommst du einen Impuls dazu, wie du deinen eigenen Altar gestalten kannst.
Außerdem verrate ich dir, wie du auch wenn du bisher noch gar nichts in die Richtung Jahreskreisfest oder Erntedank gemacht hast, deine Zeremonie gestalten kannst. Es geht ganz einfach, du brauchst dazu nur einen Stift, einen Zettel, Zeit und Ehrlichkeit dir gegenüber.
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Du willst mehr über die alten Rhythmen erfahren und wie du diese in deinen Alltag integrieren kannst? Circles, Cycles und Ceremonies ist die Antwort auf all deine Fragen.
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