Der Neumond steht für den Neuanfang. Er markiert den Beginn eines neuen Zyklus. Ab jetzt wird der Mond wieder sichtbarer. Er manifestiert sich, bis er zum Vollmond kugelrund am Himmel steht.
NEUER MOND – NEUES EINLADEN
Der Neumond ist der perfekte Moment, um Neues in dein Leben einzuladen. Oftmals ist es hilfreich dir schon einige Tage vorher darüber klar zu werden, was du in dein Leben einladen willst. Genau zu wissen, was du manifestieren möchtest ist nicht immer einfach. Ich habe einen Ort, an dem ich eine Liste habe, auf die ich immer wieder Dinge schreibe. Manche verschwinden auch von der Liste oder ändern sich. Dies können materielle Dinge sein, aber auch Qualitäten wie Geduld und Mut oder Möglichkeiten, die sich mir eröffnen.
Zum Neumond setzte ich mich dann hin und schaue mir jeden Punkt genau an. Dabei stelle ich mir die folgenden Fragen:
„Will ich das wirklich?“
„Wozu ist es gut?“
“Wie kann ich es noch konkreter formulieren?”
Der Neumond lädt uns sein, nach innen zu schauen. Er markiert die Zeit der Leere, den Moment, in dem das Alte nicht mehr ist und das Neue sich noch nicht zeigt. Es ist das absolute Dunkel, aus den alles Neue entstehen kann. Für manche fühlt sich diese Unsicherheit unangenehm an, ich sehe es als den Moment, in dem alles möglich ist.
DEINE INTENTION SCHAFFT MAGIE
Für dein eigenes Neumond Ritual brauchst du nicht mehr außer eine klare Intention. Ich zünde dazu gerne immer eine Kerze an, für mich markiert diese den Rahmen meiner Zeremonie. Schaffe dir einen ruhigen Rahmen, nimm dir eine halbe Stunde (oder länger) Zeit suche dir passende Musik raus und schließe die Augen, um dich zu zentrieren. Dann kannst du deine Intentions-Liste nehmen und dich auf das fokussieren, was du mit diesem neuen Mond in die Welt holen möchtest. Du kannst deine Wünsche auf kleine Zettel schreiben, sie verbrennen und damit dem Universum übergeben.
FINDE DEINEN WEG
Wenn du beginnst deine eigenen Rituale und Zeremonien zu gestalten, probiere aus, was für dich passt. Such dir gerne auch kleinere Wünsche aus, die vielleicht schneller sichtbar werden. Je konkreter, desto besser. Bitte das Universum um Zeichen, wie eine Münze auf dem Boden, ein Bildnis von einem Tier deiner Wahl oder was immer dir einfällt. Triff dich mit Freundinnen und gestaltet gemeinsam einen magischen Abend, an dem ihr eure Wünsche ins Leben sprecht.
Und wann immer deine Wünsche wahr werden, bedanke dich.
Alles Liebe
KAJA
Am Mittwoch beginnt der November und in diesen Tagen sind die sind die Vorhänge zwischen den Welten so dünn, wie sonst selten im Jahr. Samhain, Halloween, Allerheiligen… es sammeln sich quasi viele Feiern und Rituale auf einem Zeitpunkt. Ursprünglich zum elften Dunkelmond gefeiert – in diesem Jahr die Nacht vom 6.11. auf den 7.11. – wurden sie durch den solaren Kalender auf den 31. Oktober festgelegt.
Was all diese Feiern gemein haben, ist der Fokus auf die Verstorbenen und damit unsere Ahnen. Traditionellerweise wurden Toten nicht als verschwunden angesehen, sondern nur als vorausgegangen. Sie sind diejenigen, die über uns wachen und auf uns warten, wenn es für uns an der Zeit sein sollte hinüber zu gehen.
„Du bist hier als das Resultat der Gebete deiner Ahnen.“
Ich habe diesen Satz von einem Lakota-Indianer gesagt bekommen und er hat mir damals verdeutlicht, wie sehr wir miteinander verbunden sind. Unsere Ahnen sind die Wurzel, aus der wir kommen, Eltern, Großeltern, Urgroßeltern… In vielen indigenen Traditionen wird davon gesprochen, dass wir immer mit den 7 Generationen vor uns verbunden sind.
Hier kommen 3 Tipps, wie du den sogenannten Reformationstag und die Tage darum dafür nutzen kannst, diese Energie zu aktivieren.
Siehe den Zyklus
Werde dir des Zyklus des Lebens bewußt und mache einen Spaziergang der Natur. Schaue dich um. Die Blätter der Bäume werden langsam braun, fallen zu Boden und werden am Ende zu Erde, die den Baum wieder nährt. Alles ist miteinander im ewigen Kreislauf verbunden. Geh in die Natur und finde Beispiele für diesen Kreislauf. Und wenn du ein besonders schönes Blatt oder Tannenzapfen findest, nimm ihn mit nach Hause.
Schaffe Verbindung
Nutze dieses Wochenende, um mehr über deine Ahnen zu erfahren. Frage deine Eltern nach Geschichten, sprich mit deinen Großeltern über ihre Kindheit und ihre Großeltern. Suche nach Gemeinsamkeiten und finde Eigenschaften, die du vielleicht auch an dir hast und die euch verbinden. Fokussiere dich auf das, was durch Liebe und die Zeit weiter getragen wurde.
Ehre deine Ahnen
Sammele Fotos, Erinnerungsstücke und was immer dich an deine Vorfahren erinnert oder was du mit ihnen verbindest. Das kann auch ein Bild aus dem Geburtsort, ein Symbol für ihren Berufszweig oder etwas ähnliches sein. Arrangiere alles an einem Platz, wo es bis zum Neumond stehen bleiben kann. Dekoriere den Ort mit Kerzen und Dingen aus der Natur. Zünde die Kerzen zu Ehren deiner Ahnen an, sprich ihre Namen aus und danke ihnen dafür, dass du jetzt hier bist. Verbinde dich im Herzen mit ihnen. Dann sitze in Stille – oder mit ruhiger Musik im Hintergrund – schließe deine Augen und bitte sie um Botschaften. Was auch immer kommt, bewerte weder Bilder noch Worte. Schreib dir auf, was du wahrnimmst. Dann bedanke dich.
Für die kommenden Tage – bis zum Neumond – versuche einfach die Verbindung zu halten und jeden Tag eine Kerze für deine Ahnen anzuzünden. Lass dich von dem überraschen, was passiert oder kommt. Wissend, du bist geliebt und unterstützt.
Ich lade dich ein zu einer gemeinsamen Zeremonie, in der wir uns tief mit der Energie unserer Ahnen verbinden werden und die du ganz einfach aus deinem Wohnzimmer mitmachen kannst. Denn wenn wir zusammen kommen potenzieren wir unsere Energie.
Ich wünsche dir wunderbare tiefe Momente.
Alles Liebe,
KAJA
In den letzten Wochen habe ich gemerkt, dass mir der Mix aus intensiven Energien, einer gefühlten erhöhten Schnelligkeit im Alltag und einer irgendwie nicht kurzer werdenden To-Do-Liste zugesetzt hat. Ich habe gemerkt, wie ich immer mehr im Kopf war als im Körper. Und es mir teilweise schwer gefallen ist den Kopf ruhig zu stellen und abends in die Ruhe zu kommen.
Glücklicherweise dauern diese Phasen bei mir nicht lange, denn mittlerweile weiß ich, was ich tun kann, um auch im Alltag schnell wieder in die Ruhe zu kommen und meine Bodenhaftung wiederzufinden. Hier sind meine 3 Tipps:
Fokus finden
Multitasking ist eine Lüge, die uns glauben machen soll, wir könnten noch mehr Dinge erledigen, noch schneller arbeiten und noch effizienter werden. Fakt ist: Das Gehirn kann nur eine Sache auf einmal. Beim sogenannten Multitasking wechselt es permanent blitzschnell mit dem Fokus zwischen den Dingen.
Ein super Trick um innerlich wieder ruhiger zu werden ist es, deinen Fokus nur noch auf eine Sache zu richten. Versuch einfach mal 3 Tage lang „multitasking-frei“ zu machen. Dinge nacheinander und nicht nebeneinander zu tun. Und sein dabei konsequent in allen Lebensbereichen. Du wirst merken, dein Kopf wird es dir danken, indem er innerlich auch runter fährt und du dich ruhiger fühlst.
Füsse auf den Boden
Bist du zu viel im Kopf, dann bring die Füße auf den Boden. Entscheide dich in solchen Momenten dafür, bewußt zu Fuß zu gehen, anstatt das Fahrrad zu nehmen. Oftmals bekommen wir im Alltag im wahrsten Sinne des Wortes die Füße nicht auf den Boden. Ob in Bahn, Bus oder Auto, auf dem Rad oder der Vespa: wir bewegen uns, ohne dass unsere Füße den Boden berühren.
Plane für die Woche einfach etwas mehr Zeit ein und geh wieder zu Fuß. Das kann sein, dass du einfach eine Station früher aussteigst und den Rest der Strecke läufst oder im der Mittagspause vor dem Essen 10 Minuten spazieren gehst. Am besten alleine und für dich. Damit dein Gehirn ein wenig runter fahren kann. Für den Beginn reichen 3x 10 Minuten am Tag – bei Gefallen auch gerne mehr.
Futter in Frieden
Essen ist überlebensnotwendig – egal ob du vegan, vegetarisch, paleo oder einfach nur so isst. Und es ist die perfekte Zeit, um den Kopf auszuschalten und die anderen Sinne an zu schalten. Nimm dir Zeit fürs Essen und futtere in Frieden und ohne Stress.
Wenn es im Büro zu laut ist, mach auf deinem Spaziergang eine Pause auf einer Bank und iss dein Brot – schweigen und schmeckend. Versuche dein Essen so genau wie möglich zu schmecken und dich daran zu erfreuen. Gönne dir und deinem Körper diese mindestens 15 Minuten in Stille und Genuss. Das hilft auch dem Gehirn abzuschalten.
Wenn du diese drei Tricks eine ganze Woche konsequent befolgst, wirst du feststellen, dass du nach und nach mehr Ruhe in deinem Kopf findest. Dein Körper wird es dir danken mehr in Bewegung zu sein und dein Gehirn wird sich entspannen. Und ja: du könntest auch soviel mehr tun. Aber ich glaube daran, dass zu viel auch wieder stressig ist.
Ein kleiner Tipp noch zum Schluss, wenn es mal wieder zu viel wird:
Schließe deine Augen, und atme 5 mal tief in den Bauch ein und durch den Mund wieder aus.
Probier es mal aus!
Alles Liebe,
KAJA
Gestern habe ich meinen ersten Broadcast bei Periscope online gestellt. Seit einige Tagen bin ich um das Thema Periscope gekreist, habe mich registriert, bin weiter gekreist, habe angefangen mir ein paar Broadcasts anzuschauen – also Live-Übertragungen – und bin weiter gekreist. Und dann habe ich gedacht: F**K it! Ich mache mich jetzt nackig.
Und so habe ich zwischen zwei Coachings einfach mein handy in die Hand genommen und habe den Knopf gedrückt. Und „BOOM“ ich war live. Und auf einmal schauten mir über 30 Leute zu! Und das ohne Vorbereitung und irgendein Konzept! Meine innere Jungfrau ist im Karree gesprungen. Und dann habe ich das einzige getan, was mir eingefallen ist: ich habe mich ausgezogen.
Wenn Perfektion zur Prokrastination wird
Denn ich habe von meiner Perfektion gesprochen. Und wie diese ganz oft zur Prokrastination wird. Also zur guten alten Aufschieberitis. Ich gebe hier offiziell zu: ich bin trockene Perfektionistin. Ich habe mich selbst jahrelang durch Perfektion davon abgehalten Dinge einfach zu tun. Denn sie waren noch nicht fertig, noch nicht gut genug, noch nicht bereit.
Mittlerweile weiß ich, dass ich mir in den allermeisten dieser Fälle einfach selber nur was vorgemacht habe. Die nackte Wahrheit ist: ich habe Perfektion zu Prokrastination werden lassen. Also Dinge einfach nur vor mir hergeschoben. Und als mir klar wurde warum das so war, habe ich direkt beschlossen trocken zu werden.
Perfektion ist die Haute Couture von Angst
Perfektion ist einfach nur eine weitere Form von Angst. Angst vor Versagen, nicht gut genug sein, nicht ausreichend zu performen. Und damit ist Perfektion die Haute Couture von Angst – quasi Angst auf hohem Niveau. In dem die Angst sich einfach nur anders kleidet – sich quasi verkleidet. Aber diese Angst sorgt auch dafür, dass ich mich nicht so zeige wie ich bin, dass ich mir die Chance nehme in meine Brillanz zu kommen, dass ich mich selber davon abhalte in meine Größe zu gehen.
Solange ich auf diesen Trick hereinfalle halte ich mich selbst vom Strahlen ab. Als mir klar wurde, wie clever diese Strategie ist habe ich beschlossen die Perfektion Perfektion sein zu lassen. Dabei haben mir die folgenden drei Fragen geholfen:
- Wozu ist es gut es nicht zu tun? Was wäre das Schlimmste, was passieren könnte?
- Wozu ist es gut es zu tun? Was wäre das Beste, was passieren könnte?
- Warum tue ich es immer noch nicht? Was brauche ich noch?
Jedes Mal, wenn ich mich beim perfekten Prokrastinieren ertappe stelle ich mir diese Fragen. Und merke ziemlich schnell, dass das Schlimmste bei weitem nicht so schlimm ist, wie es mir mein Ego einreden will. Dass das Beste soviel besser ist, als die Situation in der ich jetzt bin. Und es eigentlich keinen Grund gibt, das was ich tun will nicht zu tun.
Und wenn ich noch etwas brauche, dann besorge ich es mir. Den Anstupser von einer Freundin. Den Happy Dance für die gute Stimmung. Oder manchmal einfach nur den Countdown, um auf den „Senden“-Button zu drücken.
Sterne statt Wolken – echt statt perfekt
Denn ich brauche keine Haute Couture – ich will Authentizität. Ich will echt sein, mit meinen Makeln und mich zeigen wie ich bin. Ich will mich trauen meine Komfortzone zu verlassen und herausfinden, was es da draußen noch alles gibt. Ich will den Sternenhimmel sehen und nicht die Wolken. Ich möchte die Oase besuchen und mich nicht mit der Fata Morgana zufrieden geben.
Und so habe ich gestern wieder beschlossen mich nackig zu machen. Und ich werde es wieder tun. Wenn die Perfektion an die Tür klopft. Dann werde ich tief einatmen, mich so zeigen wie ich bin und dem Leben ins Auge schauen. Und mich überraschen lassen, von dem was kommt. Denn das macht viel mehr Spaß, als es sich nur vorzustellen.
Wo bremst Perfektion dich in deinem Leben? Wie gehst du damit um?
Alles Liebe,
KAJA
Ich bekomme oft genug den Satz zu hören: „Da kannst du doch nicht einfach Nein sagen.“ Und ich denke mir: „Oh doch, das kann ich.“ Denn wenn ich „Nein“ sage, sage ich gleichzeitig „Ja“. Klingt verwirrend. Eigentlich ist es ganz einfach.
Früher fiel es mir nicht immer leicht „nein“ zu sagen. Ich dachte an diejenigen denen ich die kalte Schulter zeigte, die ich dann ablehnte oder denen ich etwas ausschlug. Ich hatte ein schlechtes Gewissen, wenn mich jemand um einen Gefallen gebeten hat und ich daran dachte „nein“ zu sagen – obwohl ich diesen Gefallen nicht „einfach so“ erfüllen konnte. Ich fühlte mich schlecht dabei Terminanfragen von „Notfall-Kunden“ abzulehnen, obwohl meine eigene Agenda bis oben hin gefüllt war.
„NEIN“ HEISST IMMER AUCH „JA“
Bis zu dem Moment, in dem mir klar wurde, dass jedes „Nein“ ja auch immer ein „Ja“ ist. (mehr …)
Letztens sprach mich eine Freundin an, warum ich immer wenn ich über Brücken gehe kurz innehalte. Heute verrate ich dir mein Geheimnis.
Seitdem ich darauf angesprochen wurde habe ich mich selbst beobachtet und in der Tat ist es so, dass ich immer kurz innehalte, wenn ich über eine Brücke gehe. Oder zumindest auf den Wasserlauf blicke, während ich mit dem Fahrrad fahre. Damit folge ich einem uralten Brauch, den ich von meiner Mutter weitergegeben bekommen habe.
Wasser ist Energie
Schon als ich Kind war, hat meine Mutter mit uns über Wasserläufen angehalten und wir haben gemeinsam ins Wasser geblickt. „Schau dir das Wasser an. Reine fließende Energie. Und dieser Energiefluss kann dich unterstützen. Du musst ihm nur sagen, was du brauchst oder was du gehen lassen möchtest.“, sagte meine Mutter. Und so versuchten wir Kinder als erstes herauszufinden, aus welcher Richtung der Fluss kam und wohin er fließt.
Vom Geben und Nehmen
Dann stellten wir uns an den Rand der Brücke und blickten ins Wasser. (mehr …)