Was ist Soul Sickness?

Was ist Soul Sickness?

In unserer oftmals hektischen und herausfordernden Welt passiert es vielen Menschen, dass sie sich überfordert fühlen oder viele Dinge einfach gar nicht mehr fühlen wollen, weil es uns überwältigt. Auch als Kinder gibt es Momente, die für uns so schwer zu ertragen waren, dass wir beschlossen haben die Erlebnisse emotional abzuspalten. Was passiert ist, dass der Verstand sich dem Herzen über verschliesst. Wir können den mentalen Zugang zu unseren Emotionen abschalten. Das Herz bleibt dabei aber weiterhin offen und fühlt weiterhin und nimmt wahr was um uns passiert – bewusst oder unbewusst. So kann es passieren, dass unserer Emotionalkörper irgendwann überlastet ist bzw. unter Stress steht.

Krankheit der Seele

Im Schamanismus beschreibt man die entstehenden Symptome als „Soul Sickness“, als Krankheit der Seele. Wir werden also soulsick (seelenkrank). Manchmal zeigt sich dieses auch in Körpersymptomen, die zwar diagnostiziert werden, aber deren Ursache nicht wirklich klar ist. 

„Nein, wir brauchen nicht mehr Schlaf. Es sind unsere Seelen, die müde sind, nicht unsere Körper. Wir brauchen die Natur. Wir brauchen Magie. Wir brauchen Abenteuer. Wir brauchen Freiheit. Wir brauchen die Wahrheit. Wir brauchen Stille. Wir brauchen nicht mehr Schlaf, wir müssen aufwachen und leben.“

Brooke Hampton

Viele medizinische und spirituelle Traditionen indizieren, dass Geist und Körper verbunden sind. Der Emotionalkörper (das PNI-Netzwerk) hilft uns zwischen beiden eine Brücke zu schlagen. Dieser Emotionalkörper( bestehend aus dem limbischen System, dem vegetativen Nervensystem, dem psychoneuroimmunologischen Netzwerk, dem endokrinen System und dem Immunsystem )hat seinen eigenen Energiekörper, den der sich mit Spirit verbindet. Der Emotionalkörper ist quasi ein Portal zu den energetischen Ebenen und verbindet dabei Körper und Geist mit Spirit. Dieses Portal funktioniert in beide Richtungen. Wir können den Emotionalkörper von der spirituellen Ebene her angehen und damit den Körper durch mystische Techniken heilen. In die andere Richtung hilft uns der Emotionalkörper den spirituellen zu erschließen und ein gesunderer Emotionalkörper ermöglicht eine Zugang zu einem mystischen Bewusstsein.

Ungesunde Energien im Emotionalkörper

Ungelöste emotionale Belange bleiben im Emotionalkörper als ungesunde Energien hängen. Auf der physischen Ebene kann man diese unter dem Mikroskop als stressbedingte Schäden im Stressreaktions-System und im PNI-Netzwerk wahrnehmen. Diese Veränderungen im Emotionalkörper können psychosomatische Symptome wie neurogene Entzündungen auslösen. Diese stressbedingten Schäden kann man auch als allostatische Last bezeichnen.

Als allostatische Last wird von wissenschaftlichen Forschern die Last von angesammeltem Stress bezeichnet. Diese Last kann durch immer wiederkehrenden Stress, nicht abgebauten Stress oder traumatische Erlebnisse entstehen. So kann es passieren, dass unserer Emotionalkörper irgendwann überlastet ist bzw. unter Stress steht. Dauerhafter Stress kann zu einem chronisch gestresstem Zustand führen. Wenn dieser Stress nicht gelöst wird kann es zur Überlastung des Systems führen. Welches sich in emotionaler Imbalance, körperlichen Symptomen oder Erschöpfung äußern kann.

Um den Arzt Dr. Joe Tafur zu zitieren: „Um gesund zu sein müssen Menschen sich mit ihrer Umgebung verbinden und gleichzeitig in Frieden mit dieser, ihrer Community, sich selbst und den Gefühlen in ihren Herzen sein. Denn durch das Herz können wir diesen subjektiven Fakt der ozeanischen Grenzenlosigkeit erfahren. Durch das Herz können wir Spirit kennen lernen. Wir fühlen es, auch wenn unser Verstand es nicht greifen kann. Spirit ist Erinnerungen und Spirit ist Möglichkeiten. Spirit berührt den Körper und ist so echt wie eine Herzattacke und Glückseligkeit. Spirituelle Krankheit bzw. Stress macht uns krank und spirituelle Heilung hilft uns, dass es uns gut geht.“

SoulFlow ist das Gegenteil von soulsick

SoulFlow ist der freie fließende ursprüngliche Zustand, nach dem wir uns alle sehnen. In den SoulFlow Sessions berühren wir alle Aspekte deines Lebens – von Beziehung bis Business und darüber hinaus, immer dabei den Ursprung deines Themas zu finden.

Wir kehren an die Quelle des Themas zurück und können damit gleichzeitig alle daraus folgenden Symptome und Situationen lösen. So bewegen wir die im Emotionalkörper festgefahrenen, steckengebliebenen oder blockierenden Energien. Wir öffnen das Herz, wir heilen die Seele. Wir erfahren Freiheit.

Balance im Frühjahr: Equinox

Nun ist es soweit – mit der Tagundnachtgleiche hat das Licht wieder die Herrschaft über die Erde übernommen. Es ist der Moment, an dem das „frühe Jahr“ offiziell beginnt. Der März ist traditionellerweise der Monat, in dem die Bauern auf die Felder gehen und diese bestellen. Es ist die Zeit in der die Natur sichtbar erwacht, die Tiere in voller Brunft sind und die Sonne merklich wärmer wird. Zur Tagundnachtgleiche ist es dann offiziell – ab jetzt werden sind die Tage länger als die Nächte – das Licht hat die Herrschaft übernommen.

Damals haben die Bauern zu diesem Zeitpunkt die Felder für die neue Aussaat vorbereitet und dazu die Felder geweiht. In diesem Segnungsritual schreitet der Bauer die Felder ab, und steckt an jeder Ecke des Feldes heilige Kräuter, die Äste einer Weide und mancherorts auch eine Kerze in den Boden. Während des Rituals bittet er um eine reichhaltige Ernte und um Schutz für die Felder. Noch heute gibt es Orte an denen die Feldweihe zelebriert wird.

Die Frühlingstagundnachtgleiche ist somit auch immer ein Fest der Initiation. Es ist der Neubeginn des „aktiven“ Jahres – der Übergang von Dunkel ins Licht. Und so können wir auch diesen Wendepunkt nutzen. Es ist wie der Moment zwischen zwei Atemzügen und mit diesem Atemzug können wir unseren nächsten Schritt setzen. So wie der Bauer die Samen in die Erde bringt, die Vögel ihre Nester bauen, die Tiere sich paaren, die Bärenmutter mit ihren Jungen die Höhle verlässt. Das, was im Winter im Dunklen gewachsen ist, darf sich jetzt zeigen.

Jetzt ist es an der Zeit, die Visionen, die wir zu Beginn des Jahres hatten und die Einsichten die uns zu Lichtmess beschert wurden, umzusetzen und in die Welt zu bringen. Es ist an der Zeit die Samen auch in der Außenwelt zu säen, damit sie aufgehen, wachsen und Früchte tragen können. Unsere Intentionen dürfen Keimen und Wachsen und sichtbar werden. Denn so wie die Pflanzen sichtbar werden, dürfen auch wir sichtbar werden. Es ist an der Zeit zu zeigen, wer du bist. Die vorangehende Energie im Märzmond unterstützt uns dabei all den Mut zusammen zu nehmen und unsere Schritte zu gehen. 

Im Equinox Impuls findet du dazu einige Fragen, die dir dabei helfen klarer zu werden. 
 

Warum kein Ja ein Nein ist

Warum kein Ja ein Nein ist

Die letzte Woche war ich auf der SXSW, einer Konferenz in Austin, Texas. Und während die Themen und Organisation großartig war, habe ich jedoch neben dem offiziellen Teil Beobachtungen und Erfahrungen gemacht, die mich zu dem folgenden Impuls bewegt haben. Denn auch im Jahr 2019 ist es für uns als Frauen anscheinend immer noch nicht möglich so zu sein wie wir sind. Ich bin neugierig zu erfahren, wie es dir in deinem Alltag ergeht und wie dir die Themen von Einverständnis, Wertschätzung und Männer vs Feminismus im Alltag begegnen.

Der Impuls darf eine Anregung unserer Gedanken sein und vor allem uns dazu einladen den Status Quo immer wieder zu hinterfragen.

August – femininer Fokus und klarer Cut

August – femininer Fokus und klarer Cut

Nachdem der Juli glutheiß war, ist die Hitze des August die der Ernte. Nach der maskulinen Energie des Juli ist der August wieder voller femininer Energie. Zu sehen ist die nicht nur an all den Festen und Tagen, an denen es sich um die Frauen dreht, bzw. an denen sie die entscheidende Rolle spielen.

Von Schöpfungskraft zum finalen Schnitt

Zum August-Vollmond – dem 8. nach der Wintersonnenwende – wurde traditionell das Schnitterinnenfest begannen. Es war der Tag, an dem die Frauen den ersten Schnitt zur Ernte setzten und begannen die Kräuter zu sammeln. Begründet war ihre Rolle zum einen in der über Generationen weiter gegebenen Weisheit um die Kräuter und ihre Wirkung, aber auch in der zumeist in Vergessenheit geratenen Tatsache, dass zu Beginn des Ackerbaus Frauen die Samen in Menstruationsblut tränkten, bevor sie sie im März in die Erde gaben. Denn dies war das beste Düngemittel, was es gab und es garantierte eine reiche Ernte. Diese wird nun im August eingeholt. Und so bedeutet der Tod gleichzeitig auch Schöpfung. Denn nur mit einem beherzten und klaren Vorgehen kann das Überleben im Winter gesichert werden. Nur wenn trotz Hitze ein klarer Kopf behalten wird, kann die Familie durch die dunkle Jahreszeit kommen.

Erntezeit: Verantwortung übernehmen

Und so lädt uns der August ein Verantwortung zu übernehmen und in Selbstbestimmung zu gehen. Wobei gilt: Den eigenen Weg zu gehen ohne jemandem zu schaden, weder dem Nächsten, noch der Natur, noch sich selbst. Die volle Verantwortung für das eigene Tun zu übernehmen und zu bestimmen was wann, wo und wie zu geschehen hat, nicht passiv zuzusehen, denn das werden die Früchte überreif und das Korn schlecht. Der August fordert uns auf zu Bedenken nachzuprüfen und zu handeln. Die Erntezeit – ob physisch oder emotional – ist die beste Prüfungszeit um festzustellen, wie weit man mit dieser Übung und dem Umsetzen im alltäglichen Leben schon gekommen ist. Die dazu gehörigen Gottheiten und Archetypen sind kraftvoll, stark, bedächtig, vom Leben gereift und mit beiden Beinen gut geerdet. Denn der Erntemonat verbindet uns wieder mit Mutter Erde. Und er erinnert und daran wie sie uns nährt und versorgt, wenn wir gut zu ihr sind und im Einklang mit ihr leben.

Monat der Großen Erdmutter

Der August kann auch der Marienmonat genannt werden, finden zu dieser Zeit viele Marien-Feiertage statt (5.8. Maria Schnee / 15.8. Maria Himmelfahrt / 22.8.  Maria Krönung / 8.9. Maria Geburt / 12.9. Maria Namen). Maria verkörpert die Verschmelzung älterer Mutter-Göttinnen in einer Person, denn trotz Kirchendoktrin haben die Menschen ihren Glauben an ihre Ur-Göttinnen lange Zeit weiter gegeben und gelebt. Mutter Maria entstand auch in ihrer jetzigen Form, da es eine Alternative zu den heidnischen Muttergöttinnen geben musste, um den Menschen den neuen christlichen Glaubens schmackhaft zu machen. Und so versteckt die die christliche Maria unglaublich viele der alten Göttinnen, die rund um den Erdball in unterschiedlichsten Epochen verehrt wurden, quasi „unter ihrer Kutte“. Die Kirche fasste sie in der Figur der Madonna zusammen, doch noch immer haben die Menschen die alten Göttinnen und die Große Mutter in uhrer urpsrünglichen Form nicht vergesen. Ein Beispiel ist Zemyna, die vor allem in den baltischen Staaten verehrt wird. Sie bringt alles Leben und alle Nahrung aus sich selbt hervor. Zemyna ist die große Muttergöttin, die Göttin der Erdkraft. Noch heute ist der 15. August der Tag der Zemyna. Und so bringen die Menschen Im Baltikum zu diesem Anlass Blumensträuße und Kornähren zur Kirche, sie sollen den Segen der Göttin erhalten. Der Tag ist das Fest der Kräuter und Blumen, ein Fest der sommerlichen Fruchtbarkeit. Nach der Christianisierung haben die Balten Maria quasi als Zemyna adoptiert und ihre Bräuche mit ihr einfach weiter geführt. Aus den Wäldern wurde die Kirche, aus den heidnischen bräuchen christliche Adaptionen. Und auch in anderen europäischen Ländern war es nicht anders, so dass die Große Göttin eigentlich nie verschwand, auch wenn sie sich nun gesittet mit geneigtem Kopf unter einem großen Umhang zeigt. Bei uns heißt dieser Tag heute Maria Himmelfahrt.

Femininer Fokus

Der August hat also geballte feminine Power im Gepäck, welche gekrönt wird von den Perseiden, dem magischen Sternschnuppenhagel in der Mitte des Monats. Der Fokus für den August ist Ernte:
  • Was ist reif?
  • Wo willst du den Schnitt setzen?
  • Wie kannst du die deine Ernte für den Winter konservieren?
Denn der feminine Fokus ist auch immer der vorausschauende. Was wir jetzt ernten bringt uns durch den Winter. Was wir jetzt gut einholen, nährt uns in der Dunkelheit und der kalten Jahreszeit. Und wenn wir diesen Aspekt bei der Ernte mit einbeziehen, dann können wir wahrlich ernten. Ich wünsche dir einen magischen Start in den August. Alles Liebe,
Maria Magdalena: weibliche Schöpfungskraft

Maria Magdalena: weibliche Schöpfungskraft

Maria Magdalena – sobald der Name fällt, bekommen die meisten von uns ein Bild. Maria Magdalena ist wohl eine der umstrittensten Figuren in der Bibel Steht sie doch für die kraftvolle weibliche Schöpfungskraft und feminine Power. Und auch wenn die Kirchenväter sie gerne als Hure verschrien haben und ihre Rolle negieren wollten, so ist sie über die Jahrhunderte doch nie unterzukriegen gewesen. Denn Maria Magdalena ist nicht nur die Gefährtin von Jesus gewesen, sondern steht auch für einen Aspekt der dreifachen Göttin. Und so ist der 22. Juli der Tag, der Maria Magdalena gewidmet ist ein hervorragender Moment sich mit der femininen Energie und der Schöpfungskraft in uns zu verbinden.

Weisheitshüterin und Schöpferin

Maria Magdalena, die Gefährtin an der Seite Jesu, der 13. Apostel – oder war gar Jesus der 13. Apostel von Maria Magdalena? Sie ist die Verkörperung des Femininen… durch die ist Jesus in die Erleuchtung gekommen, sie erinnert uns an die wahre weibliche Schöpferkraft und Energie. Maria Magdalena verkörpert den wilden weiblichen Aspekt, welcher von der Kirche als „hure“ oder „schmutzig“ bezeichnet wurde. Sie ist die wilde freie Frau, die Weisheitshüterin, Meisterin der femininen Schöpfungskraft und Repräsentantin der weiblichen Göttlichkeit war. Und so sind die gothischen Kathedralen nicht Gott oder Jesus geweiht, sondern der „Notre Dame“.  Was die meisten nicht wissen, ist, dass diese ursprünglich nicht etwa Mutter Maria geweiht waren, sondern Maria Magdalena. Dies ist sichtbar in der Kathedrale von Chartres, die das berühmte „Magdalena-Fenster“ hat, das die Salbungsszene von Bethanien zeigt. Auch der Heilige Bernard de Clairvaux der Patron der Tempelritter, hatte seinen Orden im Jahre 1129 ausdrücklich auf Maria Magdalena eingeschworen, die er in einem seiner Werke ganz unverblümt „die Braut Christi“ nannte. Die Templer waren auch diejenigen, die Maria Magdalena damals nach Frankreich brachten.

Paläste der Himmelskönigin

Für die Eingeweihten des Ordens versinnbildlichte Maria Magdalena das weibliche Prinzip der Weisheit oder Erleuchtung. Im mittelalterlichen Frankreich und in Flandern wurde sie im Volksmund „Notre Dame de Lumière“ genannt wurde. Das Licht symbolisierte nämlich die höchste Weisheit, von GnostikerInnen einst als Sophia verehrt.  Es gibt Menschen, die die Kathedralen der Norte-Dame als Paläste der Himmelskönigin bezeichnen. Maria Magdalena war die Gefährtin an der Seite Jesu. Sie war diejenige, die die Templer retteten und in Sicherheit brachten. Sie war Priesterin in einem der alten Tempel und höchstwahrscheinlich eingeweiht in der Kunst der sexuellen Energie und Magie. Durch sie kam Jesu zur Erleuchtung, denn sie ermöglichte ihm den Weg ins Herz und das Verkörpern dessen auf der Erde. Ihr Mut war größer als der all der Jünger Jesus zusammen. Sie ging trotz aller Verleumdungen unbeirrt ihren Weg: den Pfad des Herzens. Maria Magdalena steht für Integrität und Selbstliebe, wie kaum eine andere. Eine Frau, die die Kunst der femininen Schöpfung beherrschte und Jesus den Weg ins Herz eröffnete. Nur wenn wir in Einklang mit unserer femininen Seite leben, werden die Kriege und der Kampf auf Erden irgendwann der Vergangenheit angehören. Nur dann beginnen wir friedvoll und gemeinschaftlich zu kreieren.

Erinnerung an die Göttin in uns

Der Tag der Maria Magdalena können wir also wunderbar als Erinnerung dazu nutzen bei uns selber zu schauen, wie wir diesen Aspekt der Göttin in uns in unserem Leben leben. Dazu können wir uns die folgenden Fragen stellen:
  • An welchen Stellen stehst du zu deiner wilden Weiblichkeit, wo darfst du sie noch mehr freilassen?
  • Wo bist du in Einklang mit deiner kraftvollen sexuellen Energie?
  • An welchen Stellen möchtest du sie verstummen lassen?
  • Wo erlaubst du es dir die Verkörperung der Göttin zu sein?
  • Wo versteckst du deine Schöpfungskraft aus Angst oder Unsicherheit?
Der Tag der Maria Magdalena eröffnet sozusagen die Marienzeit – kommen jetzt die Feiertage zu Ehren der großen Göttin, die im Christentum zu Mutter Maria wurde. Es beginnt mit Maria Schnee am 5. August, geht  über  Maria Himmelfahrt am 15. August und endet mit Maria Namen am 12. September. Die Erntezeit wird also von der Großen Göttin begleitet. Der Tag der Maria Magdalena bietet einen wunderbaren Start uns auf diese feminine Energie einzulassen. Ich wünsche dir einen wunderbaren femininen Flow.
Juli – Glut der Vereinigung

Juli – Glut der Vereinigung

Willkommen im Juli, dem Hitzemonat. Auch wenn der Sonnenkönig schon im Sterben liegt, so hat sich die Erde nach der Vermählung ordentlich erhitzt und  gemeinsam wirkt die Glut der Vereinigung und ist für uns als Hitzemonat Juli zu sehen. Der Juli steh wieder ganz in der maskulinen Kraft, wo wie sich die Monate in ihrer Qualität wechseln. Gab es im Juni noch ein ausgewogenes Gleichgewicht zwischen Feuer/Sonne und Wasser gehört der Juli ganz und gar der feurigen Kraft.

So gibt es auch traditionell mehr Sonnengötter als Sonnengöttinnen, den das Element des Feuers und der Sonne ist mit dem maskulinen verbunden. Das feminine Prinzip wird im Allgemeinen eher mit dem Mond in Verbindung gebracht.

Der Juli lädt uns ein nochmal tatkräftig zu werden und mit der maskulinen Kraft in uns nach vorne zu schreiten, bevor wir im August dann endgültig die Ernte einholen. Es ist der Moment uns noch einmal zu fokussieren und klar für das einzustehen, was wir dieses Jahr ins Leben holen möchten. Der Juli lädt uns ein den Fokus zu halten, in der Sommerhitze ist nur wenig Aktivität möglich, diese darf gezielt geschehen.

Die feminine Energie findet sich im Juli im 22. Juli, dem Gedenktag für Maria Magdalena. Maria Magdalena, die Gefährtin an der Seite Jesu, der 13. Apostel, die Verkörperung des Femininen… durch die ist Jesus in die Erleuchtung gekommen, sie erinnert uns an die wahre weibliche Schöpferkraft und Energie. Und so können wir den 22. Juli als Anlass nehmen unsere weibliche Schöpferkraft zu feiern. Maria Magdalena verkörpert den wilden weiblichen Aspekt, welcher von der Kirche als „hure“ oder „schmutzig“ bezeichnet wurde. Sie ist die wilde freie Frau.

Ich liebe es zu einem solchen Anlass mit anderen Frauen zusammen zu kommen und einen gemeinsamen Space zu öffnen. Aber auch alleine kannst du wunderbar eine Zeremonie für deine innere Maria Magdalena zelebrieren.

Setze deinen Intentionen

Überlege, was du in diesem Jahr noch schöpfen willst, was darf sich noch in deinem Leben zeigen, welche Frucht ist noch nicht ganz aufgegangen? Setze deine Intention und spüre rein, was dieses Projekt, diese Beziehung, die Idee noch braucht, um ins Leben kommen zu können.

Verkörpere die Schöpfung

Wir Frauen sind die Verkörperung der Schöpfung. Durch uns entsteht das Leben. Suche dir Musik heraus und tanze deinen Schöpfungstanz. Lass deinen Körper das Tempo vorgeben und dich von der Energie tragen. Gebe dich dem hin, was durch dich geschehen will.

Übergebe & empfange

Am Ende kannst du dich still hinsetzen und nachspüren, die Vibrationen deines Körpers wahrnehmen und bewusst dein Herz öffnen. Jetzt darfst du empfangen und das was kommt wachsen lassen. Vielleicht bekommst du einen Impuls oder eine Idee. Diese kannst du dann nehmen und mit der Tatkraft des Julis ins Leben bringen.

Ich wünsche dir einen magischen Juli.

Alles Liebe

KAJA