Warum Samhain mehr ist als nur eine Nacht

Warum Samhain mehr ist als nur eine Nacht

Am Wochenende war Halloween, Allerheiligen und heute ist Allerseelen. Und am Wochenende wurde von vielen Samhain gefeiert – passend mit dem Vollmond. Es ist die Einladung uns mit unseren Ahnen zu verbinden.

Und diese Einladung endet nicht mit letzten Wochenende. Denn ursprünglich was Samhain nicht eine einzige Nacht, sondern es gab über mehrere Tage Feierlichkeiten und Festlichkeiten. Und somit können wir die Zeit nutzen, um uns mit unseren Ahnen zu verbinden und die alten Geister aus zu vertreiben.

Diese Zeit im Jahreskreis ist die, in der wir mit unseren Ahnen in Kontakt gehen. Wobei es wichtig ist, dass wir uns daran erinnern, dass wir dies selbstverständlich jederzeit im Jahreskreis tun können. Die aktuelle Zeit ist der Moment, in dem wir es kollektiv tun.

In dieser Zeit gab es ursprünglich Feierlichkeiten, die sich über mehrere Tage und Wochen gezogen haben denn es ging eben nicht nur darum mit Kürbissen durch die Gegend zu laufen sondern es gab wirklich verschiedene Aspekte die sich in diesen Feierlichkeiten vereinten. Das Interessante ist, dass wenn man ein bisschen hinter die Geschichte blickt, dann sieht man im ganzen November verschiedenste Anlässe in den sich genau all das wiederfindet was früher einmal Samhain war.

Im Video spreche ich über die 3 Aspekte von Samhain, die oftmals mittlerweile überhaupt nicht mehr in Betracht gezogen werden. Und du findest heraus, was die Plejaden, St. Martin und der 11.11. mit Samhain zu tun haben.

Und hier findest du den Ahnen-Segen.

Wenn du auch tiefer in die alten Zyklen und die Geschichten hinter den Geschichten eintauchen willst, wenn du dich wieder mit deinen Wurzeln verbinden möchtest und damit kraftvoll voranschreiten: noch sind die Türen zu Becoming You geöffnet.

Juno & die feminine Kreativität

Die eigene Kreativität ist für viele von uns gar nicht so leicht zu erschließen. Oft ist es dabei die Herausforderung, dass wir in diesem patriarchalen Denken gefangen sind, dass wir denken, wir müssen etwas erschaffen was greifbar ist. Und in dem Moment, wo s greifbar wird direkt ins bewerten kommen. Da kommen dann so Gedanken wie: „Das Bild ist nicht gut genug.“ oder „Jemand anders kann das besser als ich.“ Doch: es ist schlussendlich total egal wie du kreativ bist.

Denn Kreativität ist am Ende des Tages im Kern diese feminine oder Schöpferinnen-Energie. Wenn ich ein Lied singe, dann ist es nicht greifbar und gleichzeitig bin ich kreativ. Denn ich kreiere etwas. Wenn ich tanze dann ist es nicht greifbar, also wenn der Tanz vorbei ist, ist all das was dort war verschwunden. Und gleichzeitig ist es totale Kreativität, wenn ich tanze. Wenn ich töpfere, dann ist das Kreativität unabhängig davon, ob am Ende etwas „brauchbares“ dabei herauskommt. Wenn ich da rein gehe, dass ich produktivitätsorientiert bin, dann bin ich wieder im patriarchalen leistungsorientierten Denken angekommen. Davon, wie etwas auszusehen hat oder sich manifestieren muss.

Fakt ist, dass Kreativität fließen darf. Und dabei geht es auch nicht darum, ob der Ton perfekt ist, oder ob der Tanzschritt perfekt ist, sondern es geht darum, dass wir uns im Ganzen hingeben.

Ich male, um zu malen. Ich singe, um zu singen und nicht, um den perfekten Song zu kreieren. Sondern um des Singens wegen.


Und somit ist dies die Einladung dies wieder durch dich fließen zu lassen. Wieder in Hingabe zu gehen und damit deine eigene Göttlichkeit und damit auch deine eigene Juno wiederzubeleben.

Das Ding mit der Zeitumstellung

Das Ding mit der Zeitumstellung

Am Wochenende wurde die Zeit umgestellt und ich merke, dass es mir jedes Mal sehr schwer fällt mich darauf einzustellen. Ich brauche immer ein paar Tage, bis ich wieder im Rhythmus bin. Übrigens haben auch 84% der Teilnehmerinnen der europaweiten Umfrage zur Zeitumstellung gegen diese gestimmt. Anlass genug, dass es heute nicht nur um die Zeitumstellung, sondern auch um die alten Rhythmen und was wir eigentlich damit gemacht haben geht. Und damit auch darum, was es letztendlich für uns bedeutet und wie sich das auch physisch auf uns auswirken kann.

Die Zeitumstellung die Idee der Zeitumstellung war ja,  dass man nach der Ölkrise in 1973 hoffte mit der Sommerzeit Energie einzusparen. ja, die Zeitumstellung gibt es so erst seit 1980. Ziel war es das Tageslicht besser auszunutzen. Was früher vielleicht voll erschien, ist heute irgendwie überfällig. Was allerdings Tatsache ist, dass in der Eingewöhnungszeit ca. zwei Tage nach der Zeitumstellung mehr Autounfälle stattfinden und dass die Menschen ein wenig neben sich stehen. (Achtung: dies ist die aktualisierte Version dieses Artikel. Ich hatte zuvor aus Versehen die Sommerzeit als Normalzeit genannt.)

Die Zeit verrücken

Das ist auch total nachvollziehbar, denn wir verrücken die Zeit im wahrsten Sinne des Wortes. Und da bekommt das Wort verrückt auch nochmal eine neue Bedeutung, beziehungsweise die, die ich ihm sowieso immer wieder gebe. Wir verrücken etwas, das heißt, wir sorgen dafür, dass wir so ein bisschen neben uns stehen. Sprich die Zeitverschiebung sorgt dafür, dass wir neben uns stehen. Wir kommen quasi in einen Mini Jet Lag. Das wird zwar zwar oft abgetan, doch unser Körper ist da eigentlich nicht für gemacht.

Und das bringt mich auch zu dem größeren Rhythmus und zu einer Einladung, jetzt wo wir auf die dunkle Jahreszeit zu gehen. Mehr dazu in dem Video.

Nicht du bist verrückt.

Du spürst, dass etwas nicht im Einklang ist.

Trau dich in deinen Rhythmus zu gehen. Trau dich in dein Zyklus zu gehen. Trau dich dieser Stimme in dir zu vertrauen. Dieser wilden weisen Frauen. Und dazu spreche ich hiermit nochmal meine wirklich herzgemeinte Einladung aus: wir starten im November mit Becoming You. Dann geht es los und danach kann man sich nicht mehr anmelden, dann sind die Türen geschlossen. Gerade kommen die ganze Zeit noch wunderbare neue Frauen dazu und auch du hast die Chance mit dabei zu sein. Denn wir gehen gemeinsam durch den Jahreskreis, wir gehen gemeinsam mit dem eigentlichen Zyklus. Viele Frauen, die dabei sind stellen fest, dass das, was sie in der Zeit erleben magisch ist, da das, was sie immer schon gefühlt haben bestätigt wird, sie endlich Worte für das was sich vorher in ihrem Leben immer gezeigt hat finden, sie endlich begreifen können, was sich vorher so diffus angefühlt hat. 006600

Zeit nehmen – heil werden

Wenn wir ein Jahr gemeinsam durch den Jahreskreis gehen und uns wirklich mit den einzelnen Qualitäten verbinden, dann können wir heil werden. Heil bedeutet dabei im wahrsten Sinne des Wortes gesund werden, wieder komplett werden. Denn wir verbinden uns wieder mit dem Teil, den wir so lange weggeschoben haben, den wir so lange ignoriert haben. Und zwar nicht unbedingt bewusst, sondern weil es keinen Raum gibt, in dem wir uns über längere Zeit hinweg wirklich verbinden können.

Das ist übrigens auch der Grund ist warum Becoming.You wirklich über den ganzen Jahreskreis geht, damit du genügend Zeit hast jede der einzelnen Qualitäten zu erfahren und sie wirklich wahrzunehmen. Es ist kein theoretisches Konzept, sondern es ist ein tiefes praktisches erfahren, quasi eine Verkörperung dessen was wirklich ist. Und das ist wahnsinnig kraftvoll.

Noch sind Plätze frei, noch kannst du dich anmelden. Wir starten am 27.10. – und danach schließen die Türen für immer. Denn dies ist der letzte Jahreskreis, den ich so begleiten werde. Sei dabei. Mache diesen Jahreskreis zu deinem kraftvollsten bisher.

Ist denn schon Samhain? Die Sache mit den Mondfesten

Ist denn schon Samhain? Die Sache mit den Mondfesten

Jedes Jahr bekomme ich aufs Neue die Frage gestellt: wann ist denn eigentlich Samhain. Und wie funktioniert das Mondjahr? Hier findest du die Antworten auf diese zwei Fragen und auf noch viel mehr. Denn wir tauchen ein in Sonnenzyklus und Mondzyklus, maskuline und feminine Energie und wie wir all diese Begebenheiten für uns nutzen können.

Jeder Mond folgt dem gleichen Zyklus. Wir haben den Vollmond, den wir alle. Und wir haben als Gegenpol klassischerweise den Neumond. Allerdings ist das gar nicht der wirkliche Gegenpol, sondern das ist der Moment, in dem der Mond wieder zu sehen ist. Der Gegenpol zum Vollmond ist der Leermond oder auch Dunkelmond genannt. Das heißt die Nacht, in der nichts am Himmel zu sehen ist . Das kann man sich vorstellen wie den Atem. Wenn ich voll eingeatmet habe ist Vollmond und wenn ich voll ausgeatmet habe dann ist Dunkelmond. Dieser Rhythmus ergänzt sich mit dem Menstruationsrhythmus der Frau, weswegen ganz oft der Menstruationsrhythmus mit dem Mond zusammengebracht wird. In einigen Kulturen spricht man davon, dass die Frau in ihrem Mond ist, wenn sie am Bluten ist.

Neben diesem ewig wiederkehrenden Zyklus gibt es auch andere wiederkehrende Zyklen. Denn so wie der Mond hat auch die Sonne ein Zyklus. Der Zyklus der Sonne ist wesentlich kürzer, das sind diese 24 Stunden die wir an einem Tag haben. Der Sonnenzyklus, zeigt sich auch im Jahreskreis. Wir haben 4 Sonnenfeste, die Tagundnachtgleichen im Frühjahr und im Herbst und wir haben die Wintersonnenwende und die Sommersonnenwende. Die Wintersonnenwende, auch die längste Nacht des Jahres, markierte gleichzeitig den Moment an dem das Licht wiedergeboren wird. Denn ab dann werden die Tage faktisch länger, genauso wie im Sommer dann praktisch die Tage wieder kürzer werden. Diese vier Sonnenfeste sind relativ fix, was die Tage angeht. Das liegt unter anderem auch daran, dass wir uns in einem solaren Kalender befinden. Der gregorianische Kalender der für uns gilt ist ein solarer Kalender der sich an den Tagundnachtgleichen orientiert hat. Neben dem solaren Kalender gibt es den Mondkalender, den lunaren Kalender. Und so wie wir 12 Monate haben, haben wir 13 Monde im Mondjahr.

Wenn du nach diesem Impuls tiefer einsteigen willst und mehr erfahren über die alten Rhythmen, den Jahreskreis und die dazugehörigen Feste und Zeremonien, dann lade ich dich zu Becoming.You ein. Gemeinsam gehen wir durch das Jahr und erinner die alten Mythen und erleben die alten Zyklen.

Spiritualität gibt es nicht im Prime Modus

Spiritualität gibt es nicht im Prime Modus

Spiritualität gibt es nicht im Prime Modus

Die schnelle Erleuchtung, das nächste große Erweckungserlebnis, im Wochenendseminar alle relevanten Erkenntnisse über die Weisheiten der Welt bekommen… und zack zack weiter machen, zur nächsten Chakra-Klärung oder Karma-Auflösung… in all dem Selbstoptimierungswahn vergessen wir heute oft, dass Spiritualität nicht im Prime-Modus funktioniert.

Standing Eagle sagte damals zu mir „Nimm dir immer Zeit für die Adaption.“ Diese magische Zeit dazwischen in der wir nichts tun, die Dinge wirken lassen und Integration zulassen… das ist es, wo Erleuchtung zur Verkörperung wird. Nur daraus kann wirklich gelebte und verkörperte Spiritualität entstehen. Wer denkt, er kann das Tempo bestimmen, hat den Grundsatz nicht verstanden- es gibt eine Macht, die größer ist als wir.

Die entscheidet. Und sie liefert nicht im Prime Modus. Alles andere ist kapitalistischer, irreführender Bullshit, um ehrlich zu sein. Erfunden, um uns zu verführen, uns verzweifeln zu lassen, und an un zweifeln zu lassen und zu konsumieren….
Lass dir Zeit, vertraue, atme, sei. Es wird sich alles finden. Zur richtigen Zeit.