Der Unterschied zwischen Hören und Zuhören entscheidet darüber, ob ich eine wirkliche Beziehung aufbauen kann oder nicht. Denn so oft hören wir etwas, wir hören hin, doch wir hören nicht wirklich zu. Woran du erkennen kannst, ob du zuhörst und wie du aktives und präsentes Zuhören wieder kultivieren kannst, darum geht es in dieser Episode.
Saßen wir früher am Feuer und hörten der Großmutter zu, die ihre Geschichte zum vielleicht zehnten Mal erzählte, waren wir vollkommen da und präsent. Wir dachten nicht an den Termin, der morgen ansteht, wir kreierten unsere eigenen Bilder und jedes Mal, wenn wir der Geschichte lauschten, konnten wir durch die leichte Veränderung in der Erzählweise die veränderte Botschaft empfangen. Wenn ich zuhöre, entscheide ich mich wirklich präsent zu sein. Und was dann entstehen kann, darum geht es in dieser Episode.
Hören wir wirklich zu, kreieren wir für unser Gegenüber und die Geschichte einen ganz besonderen Raum. Durch wirkliches Zuhören öffnen wir das Zutrauen und Vertrauen des Gegenübers und können so auch Dinge erfahren, von denen wir nicht mal wussten, dass sie existierten. Wir gehen in Beziehung. Unser Körper wird gleichermaßen zum Resonanzkörper und empfängt auch das, was mitschwingt unter und hinter den Worten.
Unbestritten: Wir alle haben Vorfahren, sonst wären wir nicht hier. Und damit haben wir die Basis für die Arbeit mit unseren Ahnen. Ahnenarbeit bewegt sich in dem Feld zwischen Schamanismus und Epigenetik – wir arbeiten mit Emotionen, Energie und Informationen, die auf unserer DNA liegen. Wie das genau funktioniert, darum geht es in dieser Episode. Ich erkläre dir, weswegen die Schamanen von sieben Generationen sprechen und die Wissenschaft von 19 Generationen ausgeht, deren Trauma uns beeinflusst. Wir tauchen ein in die Themen, die für Ahnenarbeit relevant sein können und wie diese sich transformieren können. Und ich teile mit dir, worin die wahre Kraft der Arbeit mit den Ahnen liegt.
Ich teile eines meiner eigenen Erlebnisse mit dir und zum Ende hin auch noch einen Moment, der mein Leben bis heute verändert hat. Und ich verrate dir, wie du herausfinden kannst, ob Ahnenarbeit das Richtige für dich sein könnte.
Wenn du Fragen zur Ahnenarbeit hast oder Interesse an der Arbeit mit deinen Ahnen hast: https://kajaandrea.de/ahnen/
Ich freue mich immer sehr, wenn Menschen sich mit den alten Bräuchen und Traditionen verbinden und diese in den heutigen Alltag einbinden. Jedoch habe ich festgestellt, das gerade im Bezug auf die Raunächte ein regelrechter Hype entstanden ist, der den eigentlichen Sinn dieser Zeit fast schon konterkariert. Deswegen möchte ich dich vorweg an dieser Stelle beruhigen: selbst wenn du noch nichts vorbereitet hast, bist du vorbereitet für die Raunächte. Und: ich möchte dir einen alternativen Rhythmus zu dem allgemein kollektiv vorgegebenen vorstellen. Einen durch und durch femininen….
Die Zeit nach der Wintersonnenwende gehört den Raunächten: 12 Nächte
voller Magie, denen nachgesagt wird, dass sie als Orakel für das neue Jahr
dienen können. Sie markieren die Zeiten zwischen den Jahren, die 11 Tage,
die sich das Sonnenjahr vom Mondjahr unterscheidet. Diese magische Zeit
ist voller Legenden, Märchen und Mythen. Noch heute begegnen uns alte
Rituale wie Bleigießen, Räuchern oder Sternensingen.
Vom Mond zur Sonne
Ursprünglich wurde ein Jahr in Mondzyklen gezählt. Mit dem Beginn des
Ackerbaus begannen die Menschen sich weg von dem lunaren Kalender
hin zum solaren Kalender zu orientieren. Dadurch entstand „die Zeit
zwischen den Jahren“, denn das Sonnenjahr endete nach dem Mondjahr.
Heutzutage lädt uns dieser Zwischenraum ein im wahrsten Sinne des
Wortes eine Atempause zu machen.
Die Zwölf Raunächte dienen eigentlich in erster Linie der „Einschiebung“
zwischen dem Mondjahr und dem Sonnenjahr. Ein Mondjahr mit seinen
zwölf ca. 28-tägigen Mondzyklen besteht aus 354 Tagen. Bis zu den 365
Tagen des Sonnenjahres fehlen demnach elf Tage und zwölf Nächte.
Dieser zu keinem der beiden Jahre gehörende Zeitraum „zwischen den
Jahren“ ist von jeher als besonders magische und mystische Zeit
angesehen worden.
Wie die Jahre sich verschoben
Eigentlich aber ist die Nacht vom 21. auf den 22. Dezember, die Nacht der
Wintersonnenwende, die erste Nacht dieser zwölf magischen Nächte. Die
Verschiebung des Datums liegt an der Einführung des Gregorianischen
Kalenders. Bis zu seiner Einführung war die Nacht vom 24./25.Tag des
„Julmondes (Dezember)“ die Nacht der Wintersonnenwende. Durch die
Angleichung des Kalenders an das Sonnenjahr „verschob“ sich das
kalendarische Datum der Wintersonnenwende auf den 21. Dezember.
Die Kirche hat im Jahr 273 die Geburt Jesus – dem Licht Gottes – bewusst ganz nah an die keltische Wintersonnenwende gelegt, dem Tag, an dem das Licht zurückkehrt. So wurde den keltischen Bräuchen eine neue Bedeutung gegeben, um es den Menschen einfacher zu machen sich anzupassen, aber gleichzeitig damit auch ihre ursprüngliche Verbindung zu verlieren.
Die zwölf Nächte
Jede dieser zwölf heiligen Nächte steht für einen Monat des
kommenden Jahres. Eine Rauhnacht wird immer von Mitternacht bis
Mitternacht gerechnet.
27. Dezember: März. Thema: Lasse Wunder in deinem Leben zu / Herzöffnung
28. Dezember: April. Thema: Tag der Auflösung
29. Dezember: Mai. Thema: Tag der Freundschaft
30. Dezember: Juni. Thema: Bereinigung
31. Dezember: Juli. Thema: Vorbereitung auf das Kommende
01. Januar: August. Thema: Geburt des neuen Jahres
02. Januar: September. Thema: Gold / Segenslicht
03. Januar: Oktober. Thema: Visionen und Eingebungen / Verbindung
mit dem Göttlichen
04. Januar: November. Thema: Loslassen / Abschied nehmen /
Beschäftigung mit dem Tod
05. Januar: Dezember. Thema: Räuchern und Bereinigen.
06. Januar: Abschluss der Rauhnächte
Der feminine Raunachtsrhythmus
Ich selber habe für mich mittlerweile einen anderen als den kollektiven Rhythmus gefunden. Ich starte heute Nacht, in der Nacht nach der Wintersonnenwende und gehe für 13 Nächte, die ich mit den 13 Monden verbinde. Schließen tue ich in Reflexion dann am Hohen Frauentag (05.01.) zu Ehren von Wilbeth, Ambeth und Borbeth. Diese drei bilden als Bethen die göttliche Triade als Erd-, Mond- und Sonnenmutter und haben ihren Ursprung in der keltischen Mythologie.
Das „beth“ in den Namen dieser 3 Göttinen weißt auf die Erde auf der wir uns ursprünglich betteten hin, damals gab es noch keine gemütlichen Matratzen. Beten bedeutete sinngemäß die Göttin anrufen. Wenn wir schliefen, legten wir uns auf ihren Schoß. Die Kelten ließen sich auch noch in Embryohaltung begraben, denn sie kehrten ind en Schoß der Mutter zurück. Im keltischen bedeutet „bet“ soviel wie ewig und damit sind Wlibeth, Ambeth und Borbeth der Inbegriff des immerwährenden, ewigen, unbesiegbaren Lebens – Erde, Mond und Sonne. Wenn du also den Impuls verspürst diesem Rhythmus zu folgen – herzlich willkommen!
Raunachts-Rituale
Auch für den Fall, dass du dtotal unvorbereitet in die Raunächte gehst, kannst du die folgenden Rituale und Zeremonien für dich durchführen.
13 Wünsche für die neuen Monde
Ein „Klassiker“ unter den Raunachts-Ritualen sind die 13 Wünsche für die neuen Monde
Material: …ein ruhiger Ort, kleine Feuerschale, Stift und 13 kleine
Zettel
Ablauf: Schreibe dir vor den Raunächten (z.B. zur
Wintersonnenwende am 21. Dezember) 13 Wünsche auf einzelne
kleine Zettel.
„Was ist dir wichtig?“ „Was liegt dir am Herzen?“ „Was würde für dich das kommende Jahr vollkommen machen?“
Dies können konkrete Dinge, aber auch Gefühle oder Zustände sein.
Falte dann alle 13 Zettel gleich und lege sie in eine schöne Schachtel.
In jeder der Raunächte verbrennst du einen Zettel in einer feuerfesten Schale…und übergibst den Wunsch an eine höhere Macht ohne ihn vorher nochmal gelesen zu haben. Schau zu, wie das Papier in Rauch aufgeht. Bleibe ganz still und schau, was sich in deinem Herzen bewegt. Danke zum Abschluss für die Transformation deines Wunsches.
Dieses Ritual machst du an allen 12 Raunächten. Am 6. Januar nimmst du feierlich den letzten Zettel aus deiner Schachtel. Du entfaltest das Papier und liest den Wunsch, um den du dich im anbrechenden Jahr selbst kümmern darfst, wenn er in Erfüllung gehen soll….es ist ein wunderschönes kraftvolles Ritual.
Der Blick in die Zukunft
Neben den Wünschen kannst du auch einen Blick in die Zukunft
werfen.
Material: Tarot- oder Orakelkarten
Ablauf: Jede Raunacht steht in Verbindung mit einem der
kommenden Monde bzw. Monate. Für die jeweilige Zeit kannst du
eine Karte für die Qualität dieser Zeit ziehen.
Vorgehen: Setze eine klare Intention. Bitte deine Spirits und Ahnen um Unterstützung. Entzünde etwas Rauchwerk.
In jeder der Raunächte ziehst du eine Karte. Sitze mit ihr und tauche
in die Energie der Karte. Bewerte sie nicht, sondern spüre einfach
hinein, welche Botschaft sich zeigt. Du kannst sie im Anschluss
wieder in den Stapel geben oder nach und nach nebeneinander
anordnen. Bedanke dich in Anschluss für die Botschaft.
Der Fokus der Raunächte ist das Einkehren, das Nichts-Tun und das Sein. Wir bereiten uns auf das Kommende vor und ruhen. Und deswegen braucht es auch gar nicht viel Brimborium, sondern einfach eine klare Intention.
Die ursprüngliche Energie wieder beleben
Ursprünglich war die Zeit der Wintersonnenwende eine der Hoffnung. Die Rückkehr des Lichts zeigte, dass der neue Zyklus begonnen hatte, auch wenn die harten, langen und kalten Wintermonate noch bevorstanden. Dies wurde gefeiert und in den folgenden Tagen waren die Menschen beisammen am Feuer, hielten Rückschau und Ausschau. Märchen, Legenden, Geschichten und Erlebnisse wurden am Feuer miteinander geteilt und an die Kinder weitergegeben.
So kannst auch du in dieser ursprünglichen Energie einkehren. Dir Zeit nehmen, Geschichten erzählen oder tolle Bücher lesen, Zeit mit deinen Lieben verbringen oder auch einfach mit dir Selbst und mit den oben stehenden Ritualen deine eigenen Zeremonien gestalten.
Ich wünsche dir eine besinnliche Zeit. Und denke daran: weniger ist manchmal mehr. Denn bei den Raunächten geht es nicht ums tun, sondern ums sein. Das, was wir in all dem Hype und zwischen den Listen von Dingen, die wir angeblich noch besorgen müssen, oftmals vergessen.
Suchst du noch nach dem Glück oder findest du Frieden? So ähnlich könnte die Frage lauten, die ich mir irgendwann selber gestellt habe. Denn auch wenn Slogans wie „Kauf dich glücklich“ suggerieren, dass es Glück in Tüten gibt, so sieht die Realität doch etwas anders aus. Wie ein magischer Satz mir dazu verholfen hat die Wahrheit zu erkennen und wo wir am Ende dann doch das Glück finden können, darum geht es in dieser Episode.
Selbstverständlich bekommst du auch in dieser Episode praktische Tipps und konkrete Schritte, die du unternehmen kannst. Ich teile mit dir, was mir geholfen hat endlich aufzuhören zu suchen und wirklich was zu finden. Und ich kann dir jetzt schon verraten: Es ist magisch.
Erst in 273 nach Christus wurde sein Geburtsdatum auf den 25.12. festgelegt… Doch was haben die Menschen in den Jahrtausenden davor gemacht? In dieser Folge teile ich alte Geschichten und Mythen mit dir, du erfährst, woher der Weihnachtsbaum wirklich kommt und wer den Adventskranz erfunden hat. Ich verrate dir, von wem Santa Claus eigentlich abstammt und was es mit seiner rot weißen Uniform auf sich hat. Denn die uralten Geschichten dahinter zeigen uns, worum es eigentlich ging. Und ja – die Wintersonnenwende als Patentante von Weihnachten ist auch dabei!
Kleine Übersicht: Der Ursprung von Weihnachten 05:18 Seit wann feiern die Menschen? 09:14 Die Wintergöttinnen – Großmütter vom Weihnachtsmann 15:25 Unsere Wintergöttin: Frau Holle 19:42 Die Wahrheit über das Rentier Die Bräuche und ihr Ursprung 21:47 Woher kommt das Grün und der Weihnachtsbaum? 29:00 Wie das Lametta entstand 32:55 Woher kommt der Adventskranz? 35:10 Wie du deine eigene Zeremonie machen kannst
Dies ist ein „Hörerinnen-Podcast“ – denn ich beantworte eine der Fragen, die mich erreicht hat. Wenn du auch eine Frage hast, oder ein Thema, welches dich interessiert – schick mir eine Nachricht, dann machen wir eine Folge daraus!
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