Intuition: die bessere Intelligenz

Intuition: die bessere Intelligenz

Wusstest du, dass das Wort Intuition vom lateinischen intuir abstammt, was passenderweise „Wissen von innen“ bedeutet? Noch immer wird behauptet, dass Intuition „woo woo“ sei oder was mit Aberglauben. Spätestens nach der Christianisierung hatte die Intuition es schwer, weiterhin ernst genommen zu werden, zumindest in diesem Teil der Welt.


Ein Grund dafür, dass wir unsere Intuition nicht so ernst nehmen, wie wir es tun sollten, liegt darin, dass wir in einer westlichen Bildungsgesellschaft aufgewachsen sind, die uns gelehrt hat, uns bei unseren Entscheidungen nur auf Logik und Vernunft zu verlassen. Aber andere Kulturen und sogar Religionen wie der Hinduismus verlassen sich oft auf die Intuition, um alle möglichen Entscheidungen zu treffen.

Wir haben das Erbe vergessen


Doch die Realität ist, dass wir uns in der Forschung weiterhin auf das Gehirn konzentrieren anstatt den Gebrauch unserer Intuition als Teil unseres vorchristlichen Vermächtnisses zurückzufordern. Überall auf der Welt kämpfen Menschen um ihr indigenes Erbe, um die Weisheit ihrer Ahnen – es scheint nur wir haben vergessen, dass es eine Existenz vor Kirche und Kapitalismus gab. Doch solange wir diese ausblenden oder leugnen – sei es aufgrund des Brainwash oder aufgrund des Trauma – und damit nicht eine Rückkehr zu einer ganzheitlicheren und nachhaltigeren Sicht auf die Welt einläuten, solange können wir uns nicht mit unserem angestammten Erbe und unserer nativen Identität verbinden – wir bleiben entwurzelt und unverbunden.


Menschen, die mit ihrer indigenen Abstammung oder ihrem indigenen Wissen verbunden bleiben, haben eine Verbindung zur Erde, zur Natur. Diese Menschen zapfen ihre Intuition an. Tun wir das, verändert sich die Art und Weise, wie wir in der Welt agieren und wie wir uns selbst als Mensch verstehen. Denn aktuell sehen wir uns oft als Individuen, aber wir sind eigentlich ziemlich miteinander verbunden.

Bevor der gute Albert Einstein die Intuition als heilige Gabe bezeichnete und den rationale Verstand als treuer Diener – und damit der Intuition zu einem rationalen Revival verhalf, verbanden sich unsere Ahnen mit ihrer Intuition, um gesellschaftliche Probleme zu lösen, medizinische Heilmittel zu finden, in der Landwirtschaft ertragreich zu sein und Zivilisationen aufzubauen, über die wir heute noch immer nicht alles wissen.


Wie geheimnisvoll sie auch erscheinen mag, wir müssen nicht wissen, wie die Intuition funktioniert, um sie zu nutzen und zu einem integralen Bestandteil unseres Lebens zu machen. Wir müssen ihr vertrauen und erkennen, dass die Welt soviel mehr ist als das, was man uns die letzten 2000 Jahre hat glauben machen wollen.

Ein Impuls:

Du hast zwei Optionen: wiederholen oder weiterentwickeln

Du hast zwei Optionen: wiederholen oder weiterentwickeln


Mit dem Ende des Jahreskreises steht auch der Beginn des Jahreskreises an. Wir sind oft darauf konditioniert das Ende zu sehen, linear zu denken und klar definierte Abschnitte zu benennen. Dabei gibt es kein wahres Ende, es gibt nur Übergänge. Jedes Ende ist ein Anfang, jeder Anfang ein Ende… Werden wir geboren endet unsere Zeit in der warmen wohligen Dunkelheit – das Leben in der Welt beginnt. Mit diesem Übergang zu Samhain haben wir nun zwei Optionen. Wir können in dem patriarchal geprägten linearen Denken bleiben und uns immer wieder im Kreis drehen – in dem Glauben es wäre eine Linie. Wir können die Muster und Momente wiederholen… immer wieder.

Oder wir entscheiden uns dafür uns mit etwas zu verbinden was größer und so viel älter ist als wir – dem Rhythmus der Erde. Wir schauen uns bewusst die Ernte an, lassen uns auf die Phase der Dunkelheit ein – auf ein Neues – um dann wieder aufs Neue in die Welt zu treten. So wie der Sonnengott jedes Jahr zur Wintersonnenwende aufs Neue wiedergeboren wird. Doch er ist nie derselbe, nur der Gleiche. Und wenn wir beginnen mit den Jahreszeiten zu tanzen, dann beginnen wir uns auf der Spirale zu bewegen. Wir entwickeln uns weiter….

Dir gefällt der Post? Dann teile ihn gerne! ❤

Was Kontrolle mit dem Herzen macht

Was Kontrolle mit dem Herzen macht

Mit dem Herzen geben. Nicht darüber nachdenken, was wir als Gegenleistung bekommen könnten.

Mit dem Herzen sprechen. Nicht darüber nachdenken, was wir als Rückmeldung bekommen könnten.

Mit dem Herzen fühlen. Nicht darüber nachdenken, was die Konsequenzen sein könnten.

Vor einiger Zeit habe ich in dieser Zeremonie mein Herz angeboten. Ich habe es dem Himmel und der Erde gegeben. Ich habe es dem Wald gegeben, habe mich hingegeben. Und habe es dadurch wieder bekommen.

Versuchen wir unsere Taten zu kontrollieren, dann verstellen wir uns. Wir stehen neben uns.

Versuchen wir unsere Worte zu kontrollieren und zu polieren, dann verdrücken wir uns. Wir sind verrückt.

Versuchen wir unsere Gefühle zu kontrollieren und festzuhalten, dann verhalten wir uns. Wir sind verhalten.

Verschließen wir uns, schließt sich unser Zugang zu uns, zu unserer Intuition, unserer inneren Weisheit, zu dem Großen Ganzen. Wir schneiden uns ab. Wir fühlen uns einsam. Denn wir sind nicht im Einklang.

Die Ereignisse dieses Jahr sind immens, intensiv und können uns das Gefühl geben überwältigend zu sein. Mir ging es auch so. Meine Reaktion war mich zu verschließen, um nicht zu fühlen, zu spüren und vor allem, um das Gefühl der Kontrolle wiederzuerlangen. Doch Kontrolle ist eine Illusion, die durch Angst entsteht. Wir schließen die Schleuse, machen die Schotten dicht. Und schneiden den Fluss ab.
So verkümmern wir langsam und sicher, denn wir verlassen uns selber.

So fühle ich nun jedes Mal noch bewusster hin, aus Liebe zu mir und zu dem, was das Leben ist.

Ich folge meinen Impulsen, anstatt strategisch zu planen. Ich spüre meine Worte, anstatt sie mir zu überlegen. Ich fühle meine Gefühle, anstatt sie zu bewerten.

Wie kannst du dein Herz heute geben?

Was kannst du deinem Herzen heute geben?

Teile es mit mir in den Kommentaren.

Dein Zuhause als Spiegel deiner Energie

Dein Zuhause als Spiegel deiner Energie

Während wir mit diesem Oktober-Vollmond in den letzten Monat des Jahreskreises eintreten, ist es der perfekte Moment um dich zu fragen: welche Veränderungen hast du zu Hause vorgenommen, um die neue Welt und die neue Jahreszeit zu ehren?

Erlaube deinem Space deine wahre Energie zu repräsentieren.


Dein Zuhause ist eine Erweiterung deines Energiefeldes. Deswegen war die Hausfrau bei unseren Ahnen auch soviel mehr als das, was heute von ihr übrig geblieben ist. Sie war für die Energie all derjenigen verantwortlich, die in dem Haus und auf dem Hof lebten. Sie sorgte dafür, dass das Feuer immer brannte, dass die richtigen Kräuter bereitstanden, dass das Brot mit Liebe gebacken wurde und den Geistern und Ahnen ihre Gaben unter den Hollerbusch gestellt wurden.
Praktiken wie das Reinigen deiner Wohnung, das Umstellen von Möbeln, das Ordnen von Schränken und das Wegräumen von Gegenständen, die deinen Raum vollstopfen können einen tiefgreifenden Einfluss auf deinen Geist und Körper haben. Die Zeit für einen Herbstputz ist jetzt.

Zu Beginn eines jeden Tages reinige ich meine Wohnung mit Rauchwerk, gieße Wasser aus und spreche Gebete.

Wie segnest und ehrst du deinen Raum?


Teile den Beitrag, wenn er dir gefällt!

Zeit für den Herbstputz und Magie in der Wohnung

Zeit für den Herbstputz und Magie in der Wohnung

Alle kennen den Frühjahrsputz, doch was hat es mit den Herbstputze auf sich? Wir befinden uns mittlerweile offiziell im Herbst, das heißt im Jahreskreis sind wir eingetreten in die Himmelsrichtung Westen, das Element Erde. Wir befinden uns jetzt in der Richtung in die Dunkelheit, das heißt wir haben das Licht verlassen die Sonne ist am untergehen. Wir sind noch nicht ganz in der Dunkelheit angekommen und damit ist dies auch die Einladung, den Herbst in seiner Fülle zu würdigen und zu sehen, dass es viele magische Momente und Traditionen gab, die wir auch heute in unseren Alltag integrieren können.


Der Herbstputz ist aktuell kein großes Ding in unserer Gesellschaft. Zum einen, weil wir alle so fixiert auf Sommer und Licht sind – und deswegen auch den Frühjahrsputz zelebrieren der uns dem näher bringt. Wir haben oft die Energie von Winter und Dunkelheit ist nicht so gut, wie Sommer und Licht und so versuchen wir auch das Jahr künstlich, also zyklisch künstlich, zu verlängern, indem wir die kommende zeit mit Aktivitäten voll packen. Es gibt den Jahresendspurt, bei dem wir uns alle nochmal verausgaben sollen, obwohl der ursprüngliche Zyklus sich eigentlich schon ganz woanders befindet. Der Herbstputz also hat quasi die gleiche Qualität  wie wir sie vom Frühjahrsputz kennen, jedoch im Hinblick auf die Zeit, in der wir wieder mehr Zeit im Innen verbringen. Im Frühling machen wir die Fenster sauber, wir reinigen sozusagen die Energie, die vom Winter hängengeblieben ist. Die durch unser vieles drinnen sein entstanden ist und die sich jetzt lösen und bewegen darf. Wir bringen frische Energie rein. Der Herbstputz ist die andere Seite der Medaille.

Zeit für Einkehr

Wir sind jetzt die ganze Zeit draußen gewesen, wir sind viel unterwegs gewesen, wir haben uns viel durch die Gegend bewegt und jetzt kommt so langsam die Zeit, in der wir uns wieder nach innen orientieren. Und damit eben auch wieder mehr Zeit in unseren vier Wänden zu verbringen. Und so lädt und der Herbstputz ein, nochmal auch durch die eigene Wohnung zu gehen und auch bei uns selber genau zu gucken: was bleibt, was geht? Was ist es, was ich an Qualitäten oder auch an Routinen oder an Dingen die ich mache, mitnehmen möchte? Welche kann ich anpassen, verändern?

In dem Video verrate ich dir meine persönlichen Tipps und wie ich meine Wohnung umgestalte und was die wahre Magie der Hausfrau war…

Im Fluß der uralten Rhythmen

Abschließend möchte ich auch noch einmal auf das Thema Winterdepressionen und Verstimmungen eingehen. Wir alle kennen die Zeit, in der kollektiv begonnen wird die Winterzeit zu verdammen und wir in inneren Widerstand zu der Zeit gehen. Denn im Kern wollen wir alle ewigen Sommer und Sonne. Doch genau dieser innere Widerstand führt dazu, dass wir uns eben nicht einfach auf den Fluss der Zeiten einlassen und die jeweiligen Schönheit des Moments sehen. Und vor allem hindert es uns daran zu erkennen, dass die Idee vom Jahresendspurt im Vergleich zu den uralten Rhythmen echt jung ist. Dass uns Mutter Natur einlädt uns auszuruhen und sacken lassen zu sacken, was im Sommer passiert ist, was wir im Herbst geerntet haben. Im November können wir uns bewusst mit unseren Ahnen und Wurzeln verbinden. Und im Dezember ganz bewusst und langsam anfangen nach vorne zu blicken. Nach der Wintersonnenwende laden uns die Raunächte ein in die Zukunft zu blicken und im Januar unsere Intentionen zu setzen. Erst im Februar kommt dann das Licht zu Imbolc zurück und wir beginnen wieder die Nase nach draußen zu stecken.

Ich habe selber gemerkt, dass ich früher richtig krasse Winterverstimmungen hatte und ich habe so einiges ausprobiert dagegen anzugehen. Was wirklich geholfen hat war das Einlassen auf die Jahreszeiten. Und so ist der Herbstputz auch wirklich eine magische Einladung dafür, dein ganzes System auf die Zeit voller Kerzen, großen Teetassen, Kuscheldecken, Leseabenden und was noch für dich dazu gehören mag, einzustellen.