Intellektuelle & intuitive Spiritualität

Intellektuelle & intuitive Spiritualität

Aktuell sind wir in der Mitte von Roots & Rituals angekommen, und wie in den meisten der Dinge, die ich tue und in den meisten Experiences die ich mache, gehen wir sehr intuitiv vor. Deswegen sind die Experiences live, damit ich auf die Teilnehmerinnen und das, was gerade gebraucht wird eingehen kann. Und damit gleicht eben auch keine der anderen, selbst wenn der „Stundenplan“ offiziell der gleiche ist.

Diese Woche gab es den Live-Circle bei Roots & Rituals, in dem wir zusammenkommen und Austausch und Antworten Raum haben. Eine Teilnehmerin teilte dabei ihre persönliche Erfahrung während ihrer Ausbildung zur Geistheilerin und dass es dort sehr intellektuell isoliertes System davon gab, wie die Welt und wie Spiritualität funktionierten. Oft bedeutet das: Es gibt Gut und Böse. Es gibt richtig und falsch. Es gibt Kategorien in die Dinge eingeteilt sind und es gibt Konzepte, die wir im Kopf total gut erfassen können und die mit dem Herzen schon gar nicht mehr so viel zu tun haben.

Wenn ich mich auf intellektuelle Spiritualität beziehe, dann geht es genau um diese Konzepte. Diese Ansätze bei denen wir eben nicht über das Spüren oder das Gefühl hineingehen, sondern über die Idee von etwas. Dabei orientieren wir uns an einem externen Kompass. In der intuitiven Spiritualität orientieren wir uns an unserem inneren Kompass – unser Körper unterstützt uns und wir verbinden uns mit dem was ist und was uns umgibt.

In diesem Impuls geht es nicht darum, in gut und schlecht zu bewerten, sondern dir zu helfen, das eine vom anderen zu unterscheiden. Und vor allem zu verstehen, was mich wohin führt.

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Rückläufiger Merkur – auf geht’s!

Rückläufiger Merkur – auf geht’s!

Der Merkur ist rückläufig und das bedeutet aufräumen. Und zwar aufräumen auf dem Schreibtisch, aufräumen in der Kommunikation und aufräumen in all dem was noch nicht geklärt ist.

Denn es geht nicht darum ins raus zu gehen, sondern ins rein zu gehen. Damit wir danach wieder klar nach vorne starten können. Und so ist dieser rückläufige Merkur gar kein Grund zur Panik, sondern eine Einladung, um alle Dinge wieder klar zu ziehen und Ordnung reinzubringen.

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Ich habe beispielsweise heute den Vormittag mit Buchhaltung verbracht, Zahlungserinnerungen rausschicken, Mails beantworten, Anbieter wechseln, Abos kündigen und so weiter und so fort. Und so ist das auch noch mal so ein kleiner Reminder für all die Dinge, die bei dir vielleicht liegen geblieben sind alle Gespräche, die schon lange geführt werden sollten, all diese offenen Kommunikation, all die Dinge, die noch nicht beantwortet wurden.

Das ist das was du gerne jetzt in dieser Zeit noch angehen kannst. Es wird so oft in die Panik gegangen, wenn es um den rückläufigen Merkur geht. Ich sehe dagegen als Einladung klar Tisch zu machen und zwar dreimal im Jahr wirklich einfach mal „tabula rasa“. Das heißt wirklich die Sachen zu klären die zu klären sind und die Sachen rauszupicken die rauszupicken sind. Das sind solche Sachen, die Space einnehmen der ihnen eigentlich nicht gehört oder die immer wieder in unserem Hinterkopf da sind. All das „müsste doch noch mal“ oder die Dinge, die wir auf der niemals endenden Liste haben – jetzt ist Zeit dafür. Auch wenn es manchmal unbequem ist und keinen Spaß macht, ich verspreche dir danach fühlt es sich besser an. Und vor allem steht dir dann auch wieder mehr Energie zur Verfügung.

Diese Energie und den Fokus, die es braucht, um traditionell den Samen in den Boden zu setzen. Denn das, was wir jetzt säen, was wir aktiv im März voranbringen, ist das, was wir im Herbst ernten können. Und das geht natürlich am besten, wenn das Feld gut bestellt ist.

Und so nehme ich diese Einladung des Merkur gerne an und freue mich jetzt schon auf die Ernte.

Erntedank, wie du deine Ernte einholen kannst

Erntedank, wie du deine Ernte einholen kannst

Am 22 .September sind Tag und Nacht gleich lang – es ist Equinox oder Mabon. Dieses ist ist eines der vier Sonnenfeste im Jahreskreis und es entspricht von seiner Qualität her dem Sonnenuntergang im Jahreskreis.

Es ist der Moment, in dem die Dämmerung langsam einsetzt, der Sommer zu Ende geht und der Winter vor der Tür steht. Wir sind eingeladen dazu, uns auf die Wurzeln zurückzubesinnen, die ja den Winter überdauern, um dann neu zu sprießen. Um Dank zu sagen, nahm man die besten Früchte der Ernte und weihte sie den Göttern und Ahnen. 

Gestalte deine Zeremonie

Erntedank ist der Moment in dem wir unsere Ernte über das Jahr hinweg betrachten können. Dabei kannst du ebenfalls herausfinden, was wirklich aufgegangen ist, was dich nährt, was du in kommenden Jahr anders säen willst. Dazu kannst du deine ganz persönliche Zeremonie gestalten.

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Kreiere deinen Altar

Suche dir einen Ort in deiner Wohnung, an dem du einen kleinen Altar zum Danksagen platzieren kannst. Als Untergrund reicht dazu eine wunderschöne Servierte oder ein Tuch. Dieses kannst du mit Früchten wie Äpfeln und Kürbissen schmücken, mit Nüssen oder Kastanien, Hopfen und Weinlaub oder auch mit Ähren, Blumen und den ersten fallenden Blättern. Du kannst rote Kerzen dazu stellen und die Fülle der eingeholten Ernte sichtbar machen. Zum Danksagen kannst du auch bis zum nächsten Vollmond  abends einen Apfel aufschneiden, den du deinen Vorfahren, der Göttin oder wer für dich passend ist weihst. Dabei kannst du benennen, für was du dankbar in deinem Leben bist und alles was dir einfällt ist erlaubt. Den Apfel gibst du am nächsten Morgen in die Natur (oder als Großtstadtbewohner in die Grünecke). Anstatt eines Apfels kannst du auch Samen, Nüsse oder Blumen nehmen. Ich danke zu dieser Zeit immer auch bewusst meinen Ahnen dafür, dass ich auf dieser Erde wandele. Denn ohne sie wäre ich nicht hier.

Die Zeit um Erntedank ist für mich immer auch der Moment mich daran zu erinnern, dass ich die Ernte der Intention meiner Ahnen bin, dass ich das bin, was aus den Wurzeln gesprossen ist und ich mich auch selber ernten darf.

Du willst tiefer in die alten Bräuche eintauchen? Dann ist Circles, Cycles & Ceremonies genau das richtige für dich!

Maria Himmelfahrt – Zeit für den Schnitt

Maria Himmelfahrt – Zeit für den Schnitt

Am 15. August ist Maria Himmelfahrt, der Tag, an dem der Heimgang von Maria, der Mutter von Jesus gefeiert wird. Doch der Ursprung dieses Festes liegt viel weiter zurück. Ursprünglich war es so, dass nach dem ersten Vollmond im August die Frauen auszogen um die Kräuter zu schneiden und zu dieser Zeit auch der erste Ernteschnitt gesetzt wurde. Dieser wurde oftmals auch von einer Frau vollzogen. Denn ganz zu Beginn des Ackerbaus waren es Frauen, die durch ihr Menstruationsblut dem Saatgut die notwendige Düngekraft gaben. Und somit setzen ach sie den ersten Ernteschnitt. Und so war es auch üblich immer ein paar Ähren für die Göttin stehen zu lassen, als Opfergabe an die Erdmutter, die die Nahrung geschenkt hat.

Hochzeit des Lichts

Den Beginn dieser Erntephase bildete das Lichtfest Lugnasad. Es liegt genau zwischen der Sommersonnwende und der Herbst-Tag-und-Nacht-Gleiche. Diese „Hochzeit des Lichts“ läutet den August ein, Monat der Erfüllung, der ersten Ernte des Jahres, der Manifestation von Überfluss. Viele Pflanzen tragen Früchte, das Getreide ist reif, Heilpflanzen haben eine ganz besonders hohe Wirkung. Es ist der Moment einen Schnitt zu setzen, denn die Zeit der Fülle geht vorüber und wenn wir jetzt nicht ernten, verlieren wir alles.  Diese Zeit gibt uns einerseits die absolute Fülle, andererseits erfordert sie unsere Zeit und Geduld, um Früchte verwertbar zu machen, Getreide zu ernten und die Ernte einzufahren. Und das ist auch die Qualität des Festes, die wir in unserem Alltag einfließen lassen können.

Zum Zeitpunkt der größten Reife müssen wir ernten, ansonsten fault das, was gerade noch reif war. Die Schnitterin setzt also bewusst den ersten Schnitt und erntet mit all ihrer Kraft und Energie. Mit ihrer Sichel (der abnehmenden Mondsichel) durchtrennt sie das Leben, um zu überleben.

Du kannst in dieser Zeit den Fokus für dich auf die folgenden Impulse setzen:

  • Wo muss ich einen Schnitt setzen? Was muss jetzt geerntet werden?
  • Was ist alt und verbraucht und darf gehen? Was ist vielleicht schon nicht mehr lebendig und belastet nur?
  • Wie kannst du die geernteten Früchte gut für den Winter vorbereiten und verarbeiten?

Vielleicht hast du am Anfang des Jahres eine Idee gehabt, die bis jetzt gereift ist. Dann ist es jetzt ein guter Zeitpunkt diese zu ernten und verwertbar zu machen. Du kannst sie anderen vorstellen, in einen Businessplan gießen oder deine Webseite vorbereiten.

Von Heilkunst zu Teufelswerk

Das Sammeln von Kräutern war schon Aufgabe der Frauen bevor die Menschen sich niederließen und Ackerbau betrieben. Sie waren Nahrung und Heilmittel zugleich und somit ein wichtiger Bestandteil des Lebens. Da sie bei Erkrankungen und Verletzungen halfen wurden sie als „gottgegeben“ angesehen und so wurden bestimmte Kräuter in Zeremonien den Göttern geweiht. Zur Zeit der Fülle haben Heilkräuter eine bis zu dreimal stärkere Wirkung, der perfekte Moment also, sie zu ernten. So entstand der Brauch des Kräuterbusches, welcher gesammelt und getrocknet wurde und die Menschen dann durch den Winter begleitete, als Rauchwerk, als Aufguss oder als Heilmittel.

Als aber die christlichen Missionare über Europa zogen, erfuhr die Kräuterkunde Ächtung, da sie eng mit heidnischen Bräuchen verknüpft waren. Kräuter waren von nun an Teufelswerk. Im 8. Jahrhundert wurde das Weihen von Kräutern sogar unter höchster Strafe verboten. Allerdings ließen sich die Menschen dadurch nicht von ihren Bräuchen abbringen, brauchten sie doch die Kräuter als Heilmittel und den Busch als Hausapotheke im Winter.

Und so fand die Kirche eine clevere Lösung: Hatte sie schon anfangs die keltische Tradition der Versammlung der Menschen zu Ehren der Adoptiv-Mutter Erde, welche übrigens auch eine Jungfrau sein kann, in Form von Mutter Maria übernommen, so beschloss sie nun einfach das Kräutersammeln eben dieser zu widmen. So wurden also die Heilkräuter der Mutter Jesu gewidmet und der 15. August, als Tag der Aufnahme Marias in den Himmel, auch zum Festtag der Kräuterbuschweihe. Im Kern bleibt jedoch die uralte Geschichte bestehen, wenn wir es schaffen durch die vielen Vorhänge zu blicken. Die Kräuter kommen von Mutter Erde und dieser werden sie geweiht. Der Großen Mutter, die gebiert und auch uns ernährt und versorgt. Während die Kirche unseren Blick immer weiter gen Himmel gehen lassen hat, liegt der Ursprung all der Mythen und uralten Weisheiten direkt unter unseren Füßen: in Mutter Erde.

Kräutermagie einfach gemacht

Wenn du dich nun aufmachen möchtest und selber einen Kräuterbusch zusammenstellen willst, gibt es einige Dinge, die traditionell beachtet wurden. Die Auswahl der Kräuter besteht dabei aus Alant, Johanniskraut, Beifuss, Rainfarn, Schafgarbe, Tausendgüldenkraut, Brennnessel, echtes Eisenkraut, Frauenmantel aber auch Wiesenknopf, Kamille, Thymian, Baldrian, Odermennig, Klee, Dost, Mädesüß, Ringelblume, Gartenkräutern wie Salbei, Dill oder Pfefferminze und verschiedenen Getreidearten.  Traditionell hat man in die Mitte eine Königskerze gebunden. Je nach Region beträgt die Anzahl der verwendeten Kräuter zwischen sieben (als die alte heilige Zahl der vollkommenen Gesamtheit) oder neun (also drei mal drei, die Drei war schon die magische Zahl der Kelten), aber auch ein Vielfaches dieser Zahlen, wie 12 oder 24, 77 oder gar 99 sind bekannt. Du kannst aber auch einfach losziehen und schauen, was du auf Wiesen und am Waldesrand findest und dir darauf einen wunderbaren Strauß gestalten.

Dieser wird dann getrocknet und als Schutz aufgehängt. Man benutzte die Kräuter auch um aus ihnen Tee zuzubereiten. Das geweihte Getreide wurde dem neuen Saatgut zugemischt. Mancherorts wurde der Kräuterbusch auch zum Räuchern in den Rauhnächten, zwischen Weihnachten und Heilige Dreikönig, verwendet. Der alte Strauß wird am Ende nicht einfach weggeworfen, sondern im Osterfeuer verbrannt, zu der Zeit, da sich bereits neue Kräuter finden.

Im Volksmund wird Maria Himmelfahrt immer noch als hoher Frauentag oder Unser Lieben Frauen bezeichnet und das Schnitterinnenfest dient immer noch als Auftakt der Frauendreissiger, der Zeit der Marien-Feiertage (5.8. Maria Schnee / 15.8. Maria Himmelfahrt / 22.8.  Maria Krönung / 8.9. Maria Geburt / 12.9. Maria Namen), die alle auf der ehemals keltischen Mondphase Elembiu basieren. Eine wahrhaftig feminine Zeit.

Ich wünsche dir eine magische Ernte.

500 Meilen von der Party ins Herz – die Macht der leisen Töne

500 Meilen von der Party ins Herz – die Macht der leisen Töne

Vor einiger Zeit bin ich mit dem Zug von Hamburg nach Freiburg gefahren. Da mein Wecker schon um 04.45 Uhr klingelte hatte ich noch einige Stunden Schlaf im Zug eingeplant. Um also entspannt weg dösen zu können stöberte ich bei Spotify durch die „Sleep“-Playlisten. Ich wählte eine aus, setze meine Kopfhörer auf und schloss die Augen. Das erste Lied dudelte seicht vor sich hin, doch als ich mich entspannen wollte setze der zweite Song an…

Party anstatt Schlaf

Ich spürte wie sich innerlich direkt eine Spannung aufbaute und irgendwie Erinnerung in meinen Zellen mich wieder wach werden ließ. Ich war verwirrt – die Melodie war ganz seicht, Pianoklänge, die langsam vor sich hin klingen, die Stimme des Sängers sanft… und dann wurde es mir klar: das Lied war eine Cover-Version eines Songs, den ich normalerweise im jungen Jahren auf Partys und in Pub lautstark mitgesungen hatte. Und daran erinnerte sich mein Körper – denn unsere Emotionen werden in den Zellen abgespeichert. „And I would walk 500 miles, and I would walk 500 more…!“ – vielleicht erinnerst du dich auch noch an den Song. Als mir diese Erinnerung meines Körpers klar wurde, dachte ich – was für eine beschissene Playlist. Wie soll man dabei den schlafen können.

Vom Kopf ins Herz

Doch dann beschloss ich einfach weiter zuzuhören – und mir stiegen die Tränen in die Augen (unten findest du die Version zum anhören). Denn zum allerersten Mal verstand in den Text des Liedes vollkommen und umfassend. Und er berührte mein Herz. Zum allerersten Mal konnte ich die wahre Bedeutung des Liedes erkennen. Durch die vollkommen neue Interpretation, mit Piano und leisen Tönen erschloss sich mir eine neue Welt. Und ich war ergriffen von den Worten, der Intensität der Botschaft und der Liebe in diesem Lied.

In diesem Moment wurde mir wieder bewusst, dass es nicht die lauten Töne sind, die unser Herz erreichen, sondern ganz oft die leisen Töne. Dass es eben nicht immer lauter und größer sein muss, sondern dass leise und klar viel kraftvoller in seiner Wirkung sein kann. Während ich Jahre meiner Studienzeit gemeinsam mit anderen besonders laut bei diesem Lied mitgesungen habe – hat das Lied und seine Bedeutung mich nie wirklich erreicht. Erst als es mir alleine um 6 Uhr morgens im Großraumwagen der Deutschen Bahn ganz leise und sanft begegnete, hat es mich wirklich erreicht.

Von Parole zur Wahrheit

Ich nehme diese Erfahrung für mich als perfekte erste Einsicht in 2017 mit. Wer laut ist, kann sich zwar Gehör verschaffen, indem er die Anderen übertönt, aber der langfristige Effekt ist zweifelhaft. Denn oftmals werden dann Parolen wiederholt, die aber nicht wirklich verinnerlicht sind.

Wer jedoch im richtigen Moment ganz klar und ruhig seine Botschaft teilt, der kann die Anderen im Herzen erreichen, so tief und immens, dass die Wirkung noch lange anhält. Und die Botschaft nun von denjenigen aus dem Herzen heraus weitergegeben werden kann.

So wird aus leisen Tönen eine Melodie. So wird aus der Melodie ein Lied. Und so wird aus dem Lied die Wahrheit, die keiner mehr bestreiten kann. Und dass ist kraftvoller als jedes Getöse, welches wieder verhallt.

500 Meilen füreinander

Als dieses Wochenende Millionen von Frauen – und Männern – auf die Straße gingen, hat es mich beeindruckt zu sehen, wie sich der weltweite Sisterhood erhebt. Und ich habe so viele wunderbare leuchtende Menschen gesehen. Lass uns gemeinsam sicherstellen, dass sich die wahre Botschaft, die sich unter dem Lauten versteckt weiterträgt. Dass wir sie aus unserem Herzen in die Herzen Anderer geben. Dass wir in Sisterhood gehen, uns die Hände reichen, uns den Rücken stärken und füreinander einstehen. Auch ohne viel Tam Tam. Denn diese Märsche waren nur der Anfang von etwas. Jetzt ist es unsere Entscheidung, wie wir die Zeit zwischen den Märschen füllen: sind wir bereit füreinander die 500 Meilen zu gehen? Und auch noch die nächsten 500?

Das Interessante ist: seitdem ich 500 Miles als Cover-Version gehört habe, hört sich auch das Original ganz anders an. Denn die im Herzen empfangene Botschaft ist geblieben und verändert den Blick auf die Welt.

In 2017 werde ich in hellhöriger werden, auch wenn ich selber wieder lauter werde. Was ist die eigentliche Botschaft?

I would walk 500 miles and I would walk 500 more

Just to be the one who walks a thousand miles / to free my sisters to the core

Und ich freue mich, wenn du mich begleitest.

In Sisterhood,

 

 

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I’m Gonna Be (500 Miles)

When I wake up, well I know I’m gonna be / I’m gonna be the man who wakes up next to you
When I go out, yeah I know I’m gonna be / I’m gonna be the man who goes along with you

If I get drunk, well I know I’m gonna be / I’m gonna be the man who gets drunk next to you
And if I haver, hey I know I’m gonna be / I’m gonna be the man who’s havering to you

But I would walk 500 miles / And I would walk 500 more
Just to be the man who walks a thousand miles / To fall down at your door

When I’m working, yes I know I’m gonna be / I’m gonna be the man who’s working hard for you
And when the money comes in for the work I do / I’ll pass almost every penny on to you

When I come home, oh I know I’m gonna be /I’m gonna be the man who comes back home to you
And if I grow old, well I know I’m gonna be / I’m gonna be the man who’s growing old with you

But I would walk 500 miles / And I would walk 500 more
Just to be the man who walks a thousand miles / To fall down at your door

When I’m lonely, well I know I’m gonna be / I’m gonna be the man who’s lonely without you
And when I’m dreaming, well I know I’m gonna dream / I’m gonna dream about the time when I’m with you

When I go out, well I know I’m gonna be / I’m gonna be the man who goes along with you

And when I come home, yes I know I’m gonna be / I’m gonna be the man who comes back home with you
I’m gonna be the man who’s coming home with you

But I would walk 500 miles / And I would walk 500 more
Just to be the man who walks a thousand miles / To fall down at your door

And I would walk 500 miles / And I would walk 500 more
Just to be the man who walked a thousand miles / To fall down at your door

Go BIG or go home

Go BIG or go home

“Go big or go home!“ – den Satz habe ich das erste Mal gehört, als ich mich in einem Workshop für Gründungs-Ideen befand. Damals war ich selber Teilnehmerin und habe mich auf den Weg in die Selbständigkeit gewagt. In dem 2-tägigen Workshop ging es darum an der eigenen Business-Idee zu feilen, sie zu validieren und dann auch zu präsentieren. Wir waren ein zusammengewürfelter Haufen, vereint mit dem Wunsch etwas Eigenes auf die Beine zu stellen. An einer Stelle ging es dann darum eine der Idee zu bewerten. Und da sagte einer meiner Mitstreiter: „Ich finde deine Idee toll. Aber ganz ehrlich:

GO BIG OR GO HOME!

Dieser Satz hat sich mir eingebrannt. Auch wenn ich ihn lange Zeit irgendwo in der Schublade meines Unterbewusstseins vergessen habe, so ist er mir letztes Jahr wieder vor die Füße gefallen. Und heute, 7 Jahre später kann ich sagen, dass dieser Satz einer der wichtigsten in meinem Business und meiner Lebensphilosophie geworden ist.

Du musst es glauben, um es zu sehen

Wir sehen immer nur dass, was wir uns vorstellen können. Die Menschen dachten es gibt nur weiße Schwäne, bis sie den ersten schwarzen gesehen haben. Unser Gehirn braucht uns also quasi als seinen Personal Trainer, um sich immer weiter raus zu wagen, beweglich zu bleiben und das Undenkbare zu erfassen. Denn je größer ich mich traue zu denken, desto größer wird mein Spielraum, desto mehr weitet sich meine Komfortzone, desto eher schreite ich nach vorne. Treu dem Motto:

Wenn dir deine Träume keine Angst machen, sind sie zu klein

Solange du ganz entspannt sein kannst, befindest du immer noch in deiner Komfortzone. Und damit außerhalb deiner „Zone of Brilliance“. Du bewegst dich zwar im Zweifel nach vorne, aber nur mit wirklich kleinen Schritten. Um in deine „Zone of Brilliance“ zu gelangen, gilt es dem „Oh mein Gott“- Impuls zu folgen. Gedanken wie „Ui, das ist jetzt aber groß“ und „Krass, das ist ja gar nicht möglich“ als Impulsgeber dafür zu nehmen, genau diesen Weg einzuschlagen. Und es gibt übrigens einen wunderbaren Trick herauszufinden, ob du etwas tun solltest oder nicht.

Der Bauch als Wahrsager

Während dein Verstand ein großartiger Diener ist und dein Herz der Kompasshalter, ist dein Bauch der Wahrsager. Immer wenn es gilt eine Entscheidung zu treffen, kann er dir voraussagen, was die richtige Wahl ist. Und er weiß auch, ob deine Träume richtig sind. Und zwar mit diesen 3 Schritten.

  1. Such dir einen ruhigen Ort, mach dir eine Kerze an, such dir entspannte Musik raus, schließe die Augen und atme 3mal tief ein und aus. Spüre, wie dein Bauch sich anfühlt.
  2. Erlaube dir deinen Geist zu öffnen. Konzentriere dich auf die Stelle zwischen deinen Augenbrauen und lass deine Traum vor deinem inneren Auge wahr werden. Mal in dir in allen Farben aus, nimm Geräusche oder Gerüche wahr und bewerte nicht.
  3. Wenn du dein Bild komplett hast, spür in deinen Bauch hinein: wie fühlt sich dieser jetzt an? Zieht er sich zusammen? Dann ist etwas noch nicht stimmig. Fühlt es sich an, als ob er sich ausdehnt – dann heißt es auf geht’s! Folge deinem Traum, schreibe auf was du gesehen hast, mach dir ein Vision-Board oder erzähle Freunden davon.

Und für Entscheidungen hilft es, dir einfach vorzustellen eine Münze zu werfen. Wenn du dann innerlich siehst, wie Zahl aufschlägt, verrät dir dein Bauch direkt, ob die Wahl richtig oder falsch ist.

Größer, bunter, toller

Auch ich musste erstmal lernen: zu groß gibt es nicht, es existiert nur in unserer Vorstellung. Auch ich habe mich lange selber zurück gehalten, aus den verschiedensten Gründen. Weil ich Anderen nicht auf die Füße treten wollte, dachte ich habe so etwas Tolles nicht wirklich verdient oder mein Ego mir dazwischen gegrätscht ist. Vor einem Jahr habe ich mich an den Satz erinnert und einen Entschluss gefasst. Und seitdem hat sich mein Leben um 360° gedreht und die Reise hat erst begonnen.

Wann immer ich unsicher werde frage ich nicht mehr: „Was ist falsch?“. Sondern ich frage mich jetzt: „Wie kann ich es noch größer, bunter und toller machen?“. Und dann gehe ich meinen Weg. In meiner vollen Größe.

Wie geht es dir bei dem Gedanken groß zu denken? Welchen Traum hältst du zurück?

Alles Liebe,

KAJA

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